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Florenz wehrt sich gegen Picknick-Touristen

Kommt bei einem Stadtbummel der Hunger auf, ist ein kleiner Imbiss meist schnell besorgt. In Florenz sollten Besucher jedoch darauf achten, wo sie das Essen einnehmen. Denn die italienische Kulturmetropole hat jetzt auf einigen Straßen und Plätzen Verbote verhängt.
Florenz verbietet seinen Besuchern, auf bestimmten Straßen und Plätzen im historischen Zentrum zu essen. Foto: Maurizio Degl' Innocenti/ANSA/Archiv Florenz verbietet seinen Besuchern, auf bestimmten Straßen und Plätzen im historischen Zentrum zu essen.
Florenz. 

Ein belegtes Brötchen auf dem großen Innenhof der Uffizien, ein Stück Pizza mit Blick auf den Palazzo Vecchio: Essen auf der Straße kann Touristen in Florenz mancherorts teuer zu stehen kommen.

Strafen zwischen 150 und 500 Euro drohen, wenn man sich zwischen 12.00 und 15.00 Uhr sowie zwischen 18.00 und 22.00 Uhr auf bestimmten Straßen und Plätzen im historischen Zentrum der toskanischen Stadt aufhält und isst. Eine entsprechende Verordnung ist bereits seit Dienstag (4. September) in Kraft und soll bis zum 6. Januar gelten.

Florenz ist wie Venedig oder Rom ein Touristenmagnet in Italien. Qualitätstourismus sei eine wichtige Ressource, stellte Bürgermeister Dario Nardella auf Facebook klar. Manchmal allerdings sehe sich die Stadt mit Touristen konfrontiert, denen der Anstand fehle. „Wenn sich die Touristen bei uns benehmen wie bei sich zu Hause, sind und werden sie immer willkommene Gäste sein.”

Das Verbot gilt auf den Straßen Via dei Neri und Via della Ninna, sowie auf den Plätzen Piazzale degli Uffizi sowie der Piazza del Grano und betrifft nicht nur Gruppen, sondern auch einzelne Personen, die sich zum Beispiel auf den Bürgersteig setzen und essen. Um den Touristen Herr zu werden, gibt es auch in Rom ähnliche Verbote. In der Hauptstadt ist es etwa verboten, an Brunnen zu picknicken oder darin zu baden.

(dpa)
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