E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 29°C

Flugverkehr auf Bali wegen Asche über Vulkan unterbrochen

Wieder sorgt der Vulkan Agung für Chaos bei Zehntausenden Urlaubern. Aschewolken behindern den Flugverkehr, viele Urlauber müssen sich auf Reiseverzögerungen einstellen.
Der indonesische Vulkan Agung spuckt Rauch, Asche und Lava. Foto: AP/dpa Der indonesische Vulkan Agung spuckt Rauch, Asche und Lava.
Jakarta. 

Der Asche spuckende Vulkan Agung hat auf Indonesiens Urlaubsinsel Bali den Flugverkehr vorübergehend lahmgelegt. Aus Sicherheitsgründen schlossen die Behörden den internationalen Flughafen in Denpasar sowie zwei nahegelegene Flugplätze, wie die Nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Am Freitagnachmittag (Ortszeit) nahm der Flughafen in Denpasar etwas früher als angekündigt den Betrieb wieder auf, die anderen sollen am frühen Abend folgen.

Ursprünglich waren am Freitag 446 geplante Flüge und damit Zehntausende Fluggäste betroffen, darunter auch mehr als 200 internationale Ankünfte und Abflüge. Schon am Donnerstag fielen für 8000 Passagiere die Flüge aus.

Der Vulkan Agung im Osten der Insel ist seit Monaten aktiv. Seit Mittwoch steigen aus dem gut 3000 Meter hohen Berg Aschewolken bis zu 2,5 Kilometer in den Himmel, wie Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho weiter sagte. „Sicherheit bleibt der Hauptgrund für die Entscheidung, die Flughäfen zu schließen”, betonte er. Die Alarmstufe beließen die Behörden aber auf dem zweithöchsten Niveau. Das Gebiet im Umkreis von vier Kilometern rund um den Vulkan gilt als Gefahrenzone.

Seit Monaten hält der Agung mit seiner erhöhten Aktivität die Menschen auf Bali mit kleineren und mittleren Eruptionen in Atem, die befürchtete Katastrophe blieb bislang jedoch aus. Die letzten tödlichen Eruptionen des Agung hatten sich 1963 und 1964 ereignet, damals kamen etwa 1200 Menschen ums Leben. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, an der verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander treffen. Dort kommt es besonders oft zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es mehr als 120 aktive Vulkane.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Reise

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen