In Wismar eröffnet das Phantechnikum

Feuer, Wasser, Luft und Erde: Besucher im neuen Phantechnikum erleben die vier Elemente hautnah. Neben Wissenswertem zur Technikgeschichte animieren 25 Experimentierstationen zum Mitmachen.
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Wismar. 

Feuer, Wasser, Luft und Erde: Besucher im neuen Phantechnikum erleben die vier Elemente hautnah. Neben Wissenswertem zur Technikgeschichte animieren 25 Experimentierstationen zum Mitmachen.

Urlauber können ab Dezember in Wismar das neue Phantechnikum besuchen. Es zeigt die Technikgeschichte von Mecklenburg-Vorpommern auf 2500 Quadratmetern. Der zehn Millionen Euro teure Neubau vereint die Präsentationen aus dem Schweriner Marstall und dem Wismarer Glashaus und soll für die Hansestadt ein Besuchermagnet werden. Laut dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern rechnen die Verantwortlichen jährlich mit rund 75 000 Besuchern.

Gezeigt werden Modelle und Originale unter anderem vom ersten geschlossenen Taucheranzug über das Echolot bis hin zum Schleudersitz und ersten Flugzeug, die alle von Erfindern aus Mecklenburg-Vorpommern entwickelt wurden. Daneben gibt es 25 Experimentierstationen.

Die Besucher werden durch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde geführt, denen die Ausstellungsbereiche des Hauses zugeordnet sind. Durch einen Feuertunnel geht es zunächst in ein Versuchslabor, in dem die Themen Gießen, Schweißen und Lichterzeugung aufgegriffen werden.

Über eine Wassertreppe erreichen Besucher den Bereich Wasser. Neben Wasserrädern und -turbinen werden auch der Dieselmotor der "Gorch Fock" und eine Schiffsdampfmaschine gezeigt. Im Bereich Luft sehen Besucher unterschiedliche Flugzeugmodelle wie eine Fokker DR I oder eine Heinkel He 178. Der Themenbereich Erde wird erst 2016 fertiggestellt.

Das Phantechnikum hat dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, von Juni bis September von 10.00 bis 19.00 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder zwischen 6 und 17 Jahren.

(dpa)
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