Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Kleine Patienten waren beim Reiten obenauf

Von Der Pferdesportverein veranstaltete einen bunten Nachmittag für kranke Kinder. Wer wollte, durfte selbst in den Sattel steigen.
Marita Neuber machte dem kleinen Christoph mit ihrer Leslie eine große Freude. Der Junge war eines von neun Kindern, die  in Dreieichenhain reiten durften. Marita Neuber machte dem kleinen Christoph mit ihrer Leslie eine große Freude. Der Junge war eines von neun Kindern, die in Dreieichenhain reiten durften.
Dreieich. 

Christoph sitzt mit glänzenden Augen hoch zu Ross. Für den Sechsjährigen ist die braune Stute Leslie eigentlich noch ein bisschen zu groß, aber das stört den jungen Reiter überhaupt nicht. Sicher geführt von Pferdebesitzerin Marita Neuber traut er sich sogar zu traben, ohne sich dabei am Sattel festzuhalten. Leslie bekommt im Anschluss viele Streicheleinheiten dafür, dass sie so brav war.

Zum dritten Mal hatte der Pferdesportverein Dreieich die jungen Patienten der Uniklinik Frankfurt zu einem Nikolausritt eingeladen. „Wir machen das gerne. Über die Uniklinik wird das Angebot an die in Frage kommenden kleinen Patienten weitergeleitet. Reiten ist schon für gesunde Menschen eine Art Therapie, bei kranken Kindern hat die Beschäftigung mit dem Tier so positive Auswirkungen, dass es den Heilungsprozess unterstützen kann“, erklärt Andreas Doermer, Vorsitzender des Reitvereins und selbst Arzt.

Neun Kinder nahmen das Angebot wahr, und weil der Verein zehn brave Pferde organisiert hatte, durfte sogar ein Papa auf dem Reitplatz und in der Halle ein paar Runden drehen. Neben der Möglichkeit, einmal selbst im Sattel zu sitzen und die Bewegungen der vierbeinigen Partner zu fühlen, hatten die Vereinsmitglieder noch so manche Überraschung für die Gäste vorbereitet.

Ein Nikolaus brachte Geschenke. Mit Mary und ihrem goldigen Pony Denver konnten die Kinder bei einer Kür sehen, wie schön die Dressur sein kann. „Ich befürchte, dass einige Kinder jetzt ihren Eltern in den Ohren liegen, dass sie sich ein Pferd wünschen“, meinte Andreas Doermer lachend. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags gab es Kaffee, Kuchen und Würstchen.

Zur Startseite Mehr aus Reise

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse