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Kleine Urlaubsmitbringsel können großen Ärger bereiten

Muscheln vom Strand oder exotische Artikel aus dem Souvenir-Shop sind beliebte Reiseerinnerungen. Doch immer wieder bekommen Urlauber deswegen bei der Rückreise Probleme. Grund ist in vielen Fällen ein Verstoß gegen die Artenschutzbestimmungen.
Das Einführen von Reptilienleder ist verboten. Bei einem Verstoß gegen die Artenschutzbestimmungen kann Urlaubern ein Strafverfahren drohen. Foto: Sebastian Willnow/dpa Das Einführen von Reptilienleder ist verboten. Bei einem Verstoß gegen die Artenschutzbestimmungen kann Urlaubern ein Strafverfahren drohen. Foto: Sebastian Willnow/dpa
Dresden. 

Schon ein am Strand gefundenes Schneckengehäuse oder ein Korallenteil können Urlaubern Ärger bereiten. Das Mitnehmen ist unter Umständen strafbar.

„Daher im Zweifelsfall besser liegen lassen”, erklärt das Hauptzollamt Dresden. Auch von anderen exotischen Reisesouvenirs wie Textilien oder anderen Waren aus Reptilienleder sei dringend abzuraten.

Muscheln seien immer wieder sehr beliebt, einige Arten dürften jedoch aus artenschutzrechtlichen Gründen gar nicht oder nur in kleinen Mengen nach Deutschland eingeführt werden. Durch den Kauf geschützter Pflanzen oder Tiere und daraus gefertigter Waren würden Millionen von Touristen zumeist unwissend dazu beitragen, dass der Bestand vieler Arten gefährdet ist. Zudem drohe ein Bußgeld oder im schlimmsten Fall ein Strafverfahren.

(dpa)
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