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Masernimpfung vor Reise auffrischen

Im Falle einer anstehenden Reise ins Vereinigte Königreich lohnt sich ein Blick in den Impfpass: Denn ohne Impfschutz sollte man momentan besser nicht in bestimmte Gebiete reisen.
Beim schweren Verlauf der Masern-Erkrankung kann sich eine Hirnhautentzündung ausbilden. Foto: Patrick Seeger Beim schweren Verlauf der Masern-Erkrankung kann sich eine Hirnhautentzündung ausbilden. Foto: Patrick Seeger
Köln. 

Wer in den kommenden Tagen und Wochen eine Reise nach Großbritannien plant, sollte unbedingt gegen Masern geimpft sein. Das gilt sowohl für Kinder wie für Erwachsene. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln hin. Vor allem in Wales häuft sich seit Jahresbeginn die Zahl der Erkrankungen, ein erwachsener Patient ist bereits daran gestorben. Je älter ein Masern-Erkrankter ist, desto größer sei die Gefahr von Komplikationen wie Lungen- oder Augenentzündungen, so die Experten.

Alle Kinder sollten ab dem 11. Lebensmonat eine zweimalige kombinierte Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfung) bekommen. Das rät der Kinder- und Jugendarzt Martin Terhardt, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut (RKI). Erwachsene, die keinen Impfpass haben oder sich unsicher sind, ob sie die Erkrankung als Kind hatten, sollten sich ebenfalls impfen lassen. Die Meldedaten des RKI zeigen laut Terhardt, dass etwa ein Viertel der Masern-Patienten ins Krankenhaus muss. Manchmal entwickele sich in der Folge der Infektion eine Hirnhaut- oder Gehirnentzündung.

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