Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 7°C

Neu im Sommer 2018: Tui setzt auf Familien und Jüngere

Tui setzt im kommenden Sommer vor allem auf Familien und jüngere Urlauber zwischen Mitte 20 und Mitte 30. Nicht zuletzt durch neue Technik sollen sie ins Reisebüro gelockt werden.
Auf Familienurlaub liegt im kommenden Sommer ein Fokus des größten deutschen Reiseveranstalters Tui. Foto: Tui/dpa-tmn Auf Familienurlaub liegt im kommenden Sommer ein Fokus des größten deutschen Reiseveranstalters Tui.
Hannover. 

Was erwartet Urlauber im Sommer 2018 bei Deutschlands größtem Reiseveranstalter? Tui hat jetzt seine neuen Kataloge vorgestellt. Das sind die wesentlichen Neuheiten:

Neues Siegel und mehr Hotels für Familien: Elf neue konzerneigene Familienhotels stehen in den Katalogen. Dazu gehören je ein Neuzugang auf Zypern und in der Türkei bei den international ausgerichteten Tui Family Life Hotels. Das Angebot der deutschsprachigen Best Family Hotels wächst um neun Häuser - fünf davon in Griechenland, jeweils eins an der spanischen Costa del Sol, in Tunesien, Kroatien und in der Türkei. Insgesamt bietet Tui 12 300 Hotels mit Familienzimmern und 20 300 Hotels mit Kinderclub.

Daneben führt Tui ein Qualitätssiegel für Familienhotels ein. Damit sollen Hotels gekennzeichnet werden, die eine hohe Gästezufriedenheit bei der Kinderfreundlichkeit aufweisen. In einem ersten Schritt erhalten knapp 100 Hotels das gelbe, runde Siegel.

Angebote für junge Reisende: Chillige Beach-Clubs, günstige Hostels, Übernachtungen in Zelten und auf Farmen sowie Langschläferfrühstück - mit solchen Angeboten will Tui in der Zielgruppe der jungen Leute zwischen Mitte 20 und Mitte 30 stärker Fuß fassen. Derzeit wird man laut Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak im Durchschnitt erst mit 40 Jahren Tui-Kunde. 

Trendziele in Ostdeutschland: Malaga, Porto, Prag, Edinburgh und Cottbus - das sind nach eigenen Angaben bei Tui die fünf Aufsteiger des Jahres 2017 bei Städtereisen. Da ostdeutsche Städte immer stärker nachgefragt würden, erweitert der Veranstalter sein Hotelangebot in Jena, Weimar, Halle und Cottbus.

Trends bei Badezielen: Spanien, Griechenland, Kroatien, Tunesien, Bulgarien und als Fernziel die USA - das sind laut Tui derzeit die Trendziele. Dort baut der Veranstalter seine Hotel- beziehungsweise Flugkapazitäten aus. „Wachstum erwarte ich vor allem in Nordafrika und im östlichen Mittelmeer, und hier nicht zuletzt wieder in der Türkei”, so Andryszak. Die Türkei sei in der Gunst der Urlauber wieder gestiegen. Nach anfänglicher Buchungszurückhaltung habe man in den vergangenen Wochen wieder das Niveau von 2017 erreicht. Zudem liege das Land in Sachen Kundenzufriedenheit in Europa an der Spitze.

Technik: Jüngere Urlauber buchen laut Andryszak vor allem Kurzreisen und vor allem im Internet. Bei Tui ist es bislang meist genau anders: nämlich längere Reisen und Buchung über die Reisebüros. Der Veranstalter will jetzt jedoch mehr auf neue Technik setzen. So gibt es ein Pilotprojekt, bei dem Personen, die sich in einem Umkreis von 500 Metern um ein Tui-Reisebüro befinden und die Tui-App installiert haben, eine Nachricht auf ihr Smartphone bekommen. Das soll sie zum Besuch im Reisebüro animieren.

Preise: Wenig Veränderungen wird es im Sommer 2018 laut Andryszak bei den Reisepreisen geben. Auf der Fernstrecke wird Jamaika leicht günstiger, auf der Mittelstrecke Tunesien. Bei allen anderen Zielen gibt es im Durchschnitt kaum Veränderungen.

Hotelanreise per Gleitschirm und Raftingboot: Ungewöhnliche Anreisevarianten hat der Tui-Luxusveranstalter Airtours im kommenden Sommer im Angebot. Gäste des Hotels „Six Senses Zighy Bay” im Oman können per Gleitschirm das Hajar-Gebirge hinabsegeln und direkt auf dem Resort-Gelände landen, teilte der Veranstalter bei der Vorstellung seines Sommerprogramms 2018 in Hannover mit. Das Gepäck wird natürlich auf dem Landweg transportiert. Die „Paquare Lodge” in Costa Rica ist dagegen per Raftingboot erreichbar. Die Anreise zur „Skylodge” in Peru erfolgt entweder über eine Hängebrücke oder per Zipline.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Reise

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse