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Romantischer Advent-Markt auf Königstein

Für die Sachsen ist der Advent die fünfte Jahreszeit. Nirgendwo in Deutschland gibt es flächendeckend so viele gelebte Weihnachtsbräuche und -traditionen. Besonders einladend ist die Festung Königsteinl.
Gaukler, Kupferkessel und der größte Herrnhuter Weihnachtsstern, das gibt es auf der Festung Köngistein. Foto: Sebastian Kahnert Gaukler, Kupferkessel und der größte Herrnhuter Weihnachtsstern, das gibt es auf der Festung Köngistein. Foto: Sebastian Kahnert
Königstein. 

Zum 21. Mal inszeniert die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ihr „Wintermärchen” im Advent. Fernab vom städtischen Vorweihnachtstrubel entführt der Markt auf dem berühmten Felsplateau des Elbsandsteingebirges die Besucher in längst vergangene Zeiten.

An den vier Wochenenden bis Weihnachten klirrt der Schmiedehammer, das Holz knackt im Feuer und in großen Kupferkesseln dampft Wildsuppe, wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten. Eröffnet wird das historische Spektakel am 26. November mit dem Anschnitt eines über zehn Meter langen Riesenstollens.

Das Wintermärchen sei ein Fest des Handgemachten, des Authentischen, des Regionalen, hieß es. Händler und Handwerker sind historisch gekleidet. Gaukler, Musikanten, Puppenspieler und Geschichtenerzähler unterhalten Besucher, gekocht wird über offenen Feuern. „Das Karussell ist handbetrieben und sogar die Tiere im Weihnachtsstall sind echt”, sagte Festungschefin Angelika Taube. Für russisches Flair sorgen unter anderem östliche Folklore und eine Banja, die traditionelle Schwitzstube unter Zeltplanen.

Die Kasematten unter der Erde werden von etwa 170 Herrnhuter Sternen illuminiert. Ein mit 2,50 Meter Durchmesser größte Exemplar weist den Weg zur Festung.

(dpa)
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