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Ruanda verdoppelt Preis für Gorilla-Tour

Gorillas in freier Wildbahn gehören den seltenen Anblicken an. Doch in Ruanda kann man sie durchaus noch so sehen. Um ihren Lebensraum schützen zu können, hat das Land die Gorilla-Besuche für Touristen stark verteuert.
Im ostafrikanischen Ruanda kann man für rund 1400 pro Tag freilebende Gorillas im Nationalpark beobachten. Foto: Jürgen Bätz Im ostafrikanischen Ruanda kann man für rund 1400 pro Tag freilebende Gorillas im Nationalpark beobachten. Foto: Jürgen Bätz
Kigali. 

Ruanda hat den Preis für einen Besuch der in der Wildnis lebenden Berggorillas auf 1500 US-Dollar (rund 1400 Euro) pro Tag verdoppelt. Die Preiserhöhung gelte mit sofortiger Wirkung, bereits bestehende Buchungen zum alten Preis von 750 Dollar blieben aber gültig, erklärte die Regierung des ostafrikanischen Landes.

Durch die Preiserhöhung solle mehr Geld für den Artenschutz und die Anwohner der Nationalparks bereitgestellt werden, hieß es. Touristen können im Nordwesten Ruandas im Vulkane-Nationalpark für einen Tag in den Lebensraum der Gorillas aufsteigen und bis zu einer Stunde eine Gorilla-Familie aus einigen Metern Abstand beobachten. Auch in den Nachbarländern Kongo und Uganda gibt es organisierte Touren zu den Gorillas. Dort sind die Touren günstiger, wegen der Sicherheit und der relativ einfachen Reiseplanung sind die meisten Gorilla-Fans jedoch bislang nach Ruanda gereist.

In den drei Ländern leben noch etwa 800 Berggorillas in freier Wildbahn. Berggorillas gelten als vom Aussterben bedroht.

(dpa)
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