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Schutz vor Thrombose auf langen Flugreisen

Langes Stillsitzen, etwa auf einem Langstreckenflug, erhöht das Thromboserisiko. Regelmäßige Bewegung und viel Flüssigkeit kann jedoch ein Blutgerinnsel in den Gefäßen vermeiden.
Viel Beinfreiheit bieten die meisten Flugzeugkabinen nicht. Dennoch sollten Passagiere bei längeren Strecken ihre Beine regelmäßig bewegen. Foto: Marc Müller Viel Beinfreiheit bieten die meisten Flugzeugkabinen nicht. Dennoch sollten Passagiere bei längeren Strecken ihre Beine regelmäßig bewegen. Foto: Marc Müller
München.  Wer lange im Flieger sitzt, läuft Gefahr, eine Thrombose zu bekommen. Fluggäste sollten deshalb möglichst nicht die Beine übereinanderschlagen und die Knie nicht zu stark beugen. Darauf weist der ADAC hin. Das Gepäck ist meist besser im Ablagefach aufgehoben: So nimmt es keine Platz vom Fußraum weg. Außerdem ist viel trinken und bewegen das A und O auf langen Reisen: Fluggäste sollten jede Stunde mindestens ein Glas Flüssigkeit zu sich nehmen und die Füße kreisen lassen, anziehen und strecken. Zwischendurch sollten sie komplett aufstehen und ein bisschen herumlaufen.

Was die Reisekleidung angeht, empfiehlt der ADAC bequeme Baumwollkleidung und flache, leichte Schuhe. Eventuell sind Kompressionsstrümpfe von Nutzen. Manche Beruhigungsmittel setzen die Muskelspannung herab und schränken die Bewegung ein - sie sollten vor langen Flügen nicht genommen werden. Personen mit besonders hohem Thromboserisiko sprechen vor der Reise am besten mit ihrem Arzt. Er kann zum Beispiel das gerinnungshemmende Heparin spritzen.

Laut Reisemedizinischem Informationsdienst haben Fluggäste, die länger als fünf Stunden unterwegs sind, ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko. Das lange Sitzen kann den Blutfluss in den Venen beeinträchtigen - es können sich Blutpfropfen bilden, die die Adern verstopfen.

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