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So bewältigen erkältete Kinder und Babys den Flug

Um Kindern im Flieger den Druckausgleich zu erleichtern, geben Eltern in der Start- und Landephase am besten die Flasche. Foto: Tobias Hase Um Kindern im Flieger den Druckausgleich zu erleichtern, geben Eltern in der Start- und Landephase am besten die Flasche. Foto: Tobias Hase
Berlin. 

Mit Husten, Schupfen und Halsweh haben zurzeit viele Kinder zu kämpfen. Einigen steht noch ein anstrengender Flug bevor. Doch Eltern können ihren Kleinen die Reise mit Fläschchen und Nasentropfen erleichtern.

Erkältete Kinder bekommen im Flugzeug leicht Probleme mit den Druckveränderungen. Eltern sollten ihnen deshalb vor dem Start Nasentropfen geben, rät Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Dann schwellen die Schleimhäute ab, und ein Druckausgleich durch Schlucken gelingt besser.

Sind die Kinder noch zu klein, um zu verstehen, dass Schlucken gegen den Druck im Ohr hilft, sorgen Eltern besser vor. Sobald die Maschine abhebt, geben sie dem Kind möglichst 15 Minuten lang die Flasche. Dann schluckt es während der gesamten Startphase. Dabei öffne sich automatisch immer wieder das kleine Röhrchen zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum, erklärt Fegeler. So gelangt Luft ins Mittelohr, in dem sonst ein Vakuum ist.

Öffnet sich das Röhrchen nicht, herrscht im Mittelohr weiterhin der gleiche Luftdruck wie zuvor am Boden. Hebt der Flieger ab, sinkt der Druck in der Kabine allerdings. Wegen dieses Druckunterschieds in Mittelohr und Kabine wölbt sich das Trommelfell leicht nach außen - und das schmerzt.

Noch schmerzhafter sei das bei der Landung, bei der das Prozedere umgekehrt ablaufe, sagt Fegeler. Außerdem dauert der Landeanflug meist etwas länger als der Start. Deshalb sollten Kinder möglichst schon 20 Minuten vor dem Aufsetzen der Maschine trinken.

(dpa)
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