E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 18°C

So schützen sich Wintersportler vor Lawinen

Das Risiko, in eine Schneelawine zu geraten, ist für Freerider besonders groß. Wer sich das Abenteuer nicht nehmen lassen möchte, sollte zumindest ausreichende Schutzvorkehrungen treffen. Der Deutsche Alpenverein gibt Tipps.
Wer jenseits der Pisten durch Tiefschnee fährt, sollte den aktuellen Lawinenbericht gelesen haben. Am besten sind Freerider auch mit einem LVS-Gerät ausgerüstet. Foto: Patrick Seeger/dpa Wer jenseits der Pisten durch Tiefschnee fährt, sollte den aktuellen Lawinenbericht gelesen haben. Am besten sind Freerider auch mit einem LVS-Gerät ausgerüstet.
München. 

Frischer Neuschnee, unverspurte Hänge, blauer Himmel - für Freerider ein Traum. Allerdings ist es auch riskant, abseits der Pisten zu fahren.

Mit ein bisschen Vorbereitung können Ski- oder Snowboardfahrer ihr Risiko aber in Grenzen halten, erklärt der Deutsche Alpenverein in München. Wichtig ist es, die Wetterlage, die Ausrüstung und die eigene Verfassung zu checken.

- Wetterlage: Beim Frühstück vor dem Start auf die Piste sollte der erste Blick auf den Lawinenlagebericht fallen. Hier werden die aktuellen Gefahrenstufen für jede Alpenregion angezeigt. Die Skala reicht von 1 (gering) bis 5 (sehr groß). Auch das konkrete Risiko wird dort meist beschrieben. Ebenfalls wichtig ist der Wetterbericht . Denn das Wetter hat einen maßgeblichen Einfluss auf das Lawinenrisiko .

- Ausrüstung: Nach 18 Minuten sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit von Lawinenopfern rapide ab. Zur Grundausstattung von Freeridern oder Tourengehern gehören deshalb ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät), mit dem Verschüttete geortet werden, eine Sonde, mit der gesucht wird, und eine Schaufel zum Graben. Hilfreich sind auch ein Handy für einen Notruf und ein Erste-Hilfe-Set.

- Verfassung: Jeder sollte sich vor Beginn der Tour über die eigenen Grenzen im Klaren sein und zum Beispiel einschätzen können, ob er den anvisierten Hang sturzfrei fahren kann. Auch die Tagesform spielt eine Rolle. Wer übermotiviert startet, kann sich schnell überfordern. Ebenso sollte sich niemand von der Gruppe zu Dingen verleiten lassen, die er nicht beherrscht. Besser ist es, im Zweifel Gruppen zu bilden, in denen das Niveau ähnlich ist.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Reise

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen