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Deutsche Historie am Indischen Ozean: Streifzug durch Daressalam

Puderweißer Sand und fast keine Menschen: der Sunrise Beach am Indischen Ozean im Süden von Daressalam. Foto: Carola Frentzen Puderweißer Sand und fast keine Menschen: der Sunrise Beach am Indischen Ozean im Süden von Daressalam. Foto: Carola Frentzen
Daressalam. 

Tansania hat viel zu bieten - Safaris, Berge, Tropeninseln. Die inoffizielle Hauptstadt Daressalam wird dabei oft übersehen. Dabei gibt es hier nicht nur Zeugnisse der deutschen Vergangenheit, sondern auch Kunst, Kulinarisches und weiße Strände.

Am frühen Abend, bevor die tropische Nacht den Indischen Ozean in tiefe Schwärze taucht, füllt sich der Strand an der Oyster Bay. Mit Plastikstühlen kommen die Tansanier, plaudern, genießen bei Sonnenuntergang das Farbenspiel der Wellen und kosten die Spezialitäten der zahlreichen Straßenstände. «Du musst die Cassava probieren, die schmeckt herrlich!», sagt Santay Uka, der in Daressalam als Stadtführer arbeitet. Die kartoffelähnliche Knolle, die auch als Maniok bekannt ist, wird auf offenem Feuer gekocht und mit Krautsalat und einer würzigen Tomaten-Chili-Soße angerichtet. Santay hat nicht zu viel versprochen: Der scharfe Snack vom Pappteller kitzelt den Gaumen.

Weißer Sand, blaues Meer, relaxte Stimmung - es ist kaum zu glauben, dass das Zentrum der pulsierenden Wirtschaftsmetropole nur sechs Kilometer entfernt liegt. Daressalam ist zwar mit etwa drei Millionen Einwohnern die bei weitem größte Stadt Tansanias , jedoch ist Dodoma im Landesinneren seit 1974 die offizielle Hauptstadt. Die Regierung des ostafrikanischen Landes sowie die diplomatischen Vertretungen und internationalen Organisationen arbeiten aber weiterhin von «Dar» aus, wie die Stadt kurz genannt wird.

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(Von Carola Frentzen, dpa)
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