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Sylter „Walpfad” mit 22 Stationen fertig gestellt

Die Nordseeinsel Sylt ist um eine Attraktion reicher: Auf dem interaktiven „Walpfad” können Besucher nun einiges über Schweinswale und das Sylter Walschutzgebiet lernen.
Die interaktiven Module zwischen Hörnum im Süden und List ganz im Norden von Sylt klären über Schweinswale, Trauerenten, Küstenschutz und die Ökologie des Sylter Walschutzgebietes auf. Foto: Kundy/LKN.SH Die interaktiven Module zwischen Hörnum im Süden und List ganz im Norden von Sylt klären über Schweinswale, Trauerenten, Küstenschutz und die Ökologie des Sylter Walschutzgebietes auf.
Sylt. 

Der Sylter „Walpfad” an der offenen Seeseite der Nordseeinsel hat zehn neue Stationen erhalten und ist mit nun 22 Stationen vollendet.

Die interaktiven Module auf dem Pfad zwischen Hörnum im Süden und List ganz im Norden der Insel böten Wissenswertes über Schweinswale, Trauerenten, Küstenschutz und die Ökologie des Sylter Walschutzgebiets, teilte die Nationalparkverwaltung mit. „Jedes der 22 Exponate ist ein Unikat. Sylt erhält damit eine weitere nachhaltige Attraktion für Natururlauber”, sagte Lothar Koch von der Schutzstation Wattenmeer.

Das Walschutzgebiet vor Sylt wurde 1999 als Teil des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer eingerichtet und ist nach Angaben der Parkverwaltung das erste Walschutzgebiet Europas. Es erstreckt sich über 1562 Quadratkilometer von der dänischen Grenze bis südlich von Amrum. In der Nordsee leben bis zu 300.000 Schweinswale. Die Jungtiere kommen nach einer Tragezeit von rund elf Monaten zwischen Mai und August zur Welt und werden bis zu zehn Monate lang gesäugt. Das Walschutzgebiet ist Kalbungsgewässer und „Kinderstube” der Tiere. Schweinswale gelten als gefährdet und stehen in Europa unter Naturschutz.

(dpa)
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