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Tiroler Tourismushochburg verhängt Nacht-Skischuhverbot

Auf der Piste sind sie unerlässliches Equipment. Bei Abendaktivitäten können Skistiefel und -stöcke allerdings zur Gefahr für den Träger und andere werden. Ein beliebter Skiort hat darum gesetzlich eingegriffen.
Am Abend eines Skitages gehören Stiefel und Stöcke nicht mehr an die Füße und in die Hände. im Tiroler Ort Ischgl wurde nun sogar ein abendliches Verbot verhängt. Foto: Jan Woitas Am Abend eines Skitages gehören Stiefel und Stöcke nicht mehr an die Füße und in die Hände. im Tiroler Ort Ischgl wurde nun sogar ein abendliches Verbot verhängt. Foto: Jan Woitas
Ischgl. 

Après-Ski kann im Tiroler Ferienort Ischgl künftig mit einer saftigen Geldbuße enden - jedenfalls wenn man dabei noch die Skischuhe anhat. Die sind in der Tourismushochburg von 20.00 bis 6.00 Uhr ebenso verboten wie Skier, Skistöcke und Snowboards.

Verstöße können mit bis zu 2000 Euro geahndet werden. Im Normalfall seien 25 Euro fällig. Das nächtliche Skischuhverbot gilt ab sofort bis zum 5. Mai.

Nachtschwärmer auf Skischuhen seien eine Gefahr für sich selbst. Außerdem störe das laute Klopfen der Hartschalentreter viele Feriengäste, erklärte der Gemeinderat zur Begründung. „Wenn Skigäste in der Nacht durchgehen, ist das immer ein Gefahrenpotenzial für andere. Und mit Skischuhen kann man auf Asphalt ausrutschen, darüber hinaus ist das eine Lärmbelästigung”, sagte der Ischgler Bürgermeister Werner Kurz dem ORF. Wegen der auf der Schulter getragenen Skier sei es zudem immer wieder zu Verletzungen gekommen.

Was aber, wenn man in einer Gaststätte versackt und die 20.00-Uhr-Skischuh-Grenze überschritten ist? Für diesen Fall empfiehlt der Tourismusverband, ein Taxi zu rufen. Maximal zehn Meter bis zum Auto bleiben auch mit Skischuhen straffrei.

(dpa)
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