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Umfrage: Wegen Trump wollen weniger Deutsche in die USA

Die Aussicht auf den designierten US-Präsidenten Donald Trump lässt die Reisebereitschaft der Deutschen in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sinken. Jeder dritte Bundesbürger ist offenbar um seine Sicherheit besorgt.
Trump hemmt US-Tourismus: Laut einer Umfrage sind 39 Prozent der Deutschen nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten nicht mehr bereit, in die USA zu reisen. Foto: Larry W. Smith Trump hemmt US-Tourismus: Laut einer Umfrage sind 39 Prozent der Deutschen nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten nicht mehr bereit, in die USA zu reisen. Foto: Larry W. Smith
Berlin. 

Der künftige US-Präsident Donald Trump vergrault offenbar deutsche Urlauber: In einer repräsentativen YouGov-Umfrage erklärten zwei von fünf Befragten (39 Prozent), dass ihre Bereitschaft, in die USA zu reisen, durch die Wahl gesunken sei.

Drei von fünf Teilnehmern (60 Prozent) fürchten negative Folgen für die Einreisebestimmungen in die USA. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) befürchtet eine Verschlechterung der „moralischen und ideologischen Werte in den USA”. Und jeder Dritte (34 Prozent) rechnet mit weniger Sicherheit.

Wie sich die Einreisezahlen tatsächlich entwickeln werden, ist offen. Die Reiseveranstalter argumentieren, die Wahl des Präsidenten habe die Gästezahlen aus Deutschland noch nie sonderlich beeinflusst. Entscheidender sei etwa der Euro-Dollar-Wechselkurs. Doch auch hierbei erwarten zwei von fünf (39 Prozent) Befragten negative Folgen. Wie sich der Dollarkurs langfristig entwickelt, ist aber auch unklar.

Im Auftrag von Holidaycheck hat YouGov 2060 Erwachsene vom 9. bis 11. November 2016 befragt. Donald Trump hat am 8. November bei der Präsidentenwahl in den USA die Mehrheit im entscheidenden Wahlmännergremium erreicht.

(dpa)
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