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Vulkan in Guatemala bricht erneut aus

Der Volcán de Fuego in Guatemala sorgt weiter für Gefahr. Nachdem ein erster Ausbruch schon mindestens 70 Menschen das Leben kostete, spuckt der Berg nun wieder Lava. Retter und Arbeiter müssen aus dem Gefahrengebiet gebracht werden.
Nach der heftigen Vulkaneruption mit Dutzenden Toten ist der Volcán de Fuego in Guatemala wieder ausgebrochen. Sechs Ortschaften im Gefahrengebiet wurden evakuiert. Foto: Alejandro Balan Nach der heftigen Vulkaneruption mit Dutzenden Toten ist der Volcán de Fuego in Guatemala wieder ausgebrochen. Sechs Ortschaften im Gefahrengebiet wurden evakuiert.
Guatemala-Stadt. 

Nach der heftigen Vulkaneruption mit Dutzenden Toten in Guatemala ist der Volcán de Fuego (Feuervulkan) wieder ausgebrochen. Nach der erneuten Explosion am Dienstag (5. Juni) wälzte sich Lava den Südhang des Berges hinab, wie der Katastrophenschutz des Landes mitteilte.

Zudem wurde ein dichter Rauch- und Aschevorhang erwartet, wie das Institut für Vulkanologie des lateinamerikanischen Landes auf Twitter erklärte. Der Lavastrom könne heiße Gase absondern, weshalb das Gebiet unbedingt gemieden werden sollte.

Sechs Ortschaften im Gefahrengebiet wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes evakuiert. Ärzte, Helfer und Journalisten wurden aus der Region um den Feuervulkan in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr von Guatemala-Stadt auf Twitter mitteilte.

Der Vulkan südwestlich von Guatemala-Stadt war am Sonntag (4. Juni) ausgebrochen. Die Lavamassen zerstörten zwei Ortschaften nahezu vollständig. Mindestens 70 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Der Katastrophenschutz richtete eine Homepage ein, auf der Menschen als vermisst gemeldet werden können.

Der Volcán de Fuego ist einer von drei aktiven Vulkanen in dem mittelamerikanischen Land. Seit 2002 zeigt der etwa 3700 Meter hohe Berg wieder eine verstärkte Aktivität. Erst im Mai war der Vulkan ausgebrochen und hatte eine Schlammlawine ausgelöst.

(dpa)
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