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Was ist ein Visa on arrival?

Viele Länder erlauben Deutschen die Einreise nur mit einem Visum. Für Urlauber reicht in der Regel ein Touristenvisum, das sie häufig online beantragen können. Noch komfortabler ist das Visa on arrival. Was Urlauber zu der Einreiseerlaubnis wissen sollten:
Das Visum on arrival kann die Einreise erleichtern. In Ägypten etwa wird die Gebühr einfach bei der Ankunft bezahlt - das Visum wird dann vor Ort in den Pass geklebt. Foto: Rolf Vennenbernd Das Visum on arrival kann die Einreise erleichtern. In Ägypten etwa wird die Gebühr einfach bei der Ankunft bezahlt - das Visum wird dann vor Ort in den Pass geklebt.
Bonn. 

Visum ist nicht gleich Visum. Für manche Länder müssen Reisende die Einreiseerlaubnis bei der Botschaft oder einem Konsulat beantragen, sofern der Reiseveranstalter ihnen diese Arbeit nicht abnimmt. Das kann zeitaufwendig sein. Und dann gibt es sogenannte Visa on arrival.

Visa on arrival heißt grundsätzlich: Das Visum wird nicht vor Beginn der Reise, sondern bei Ankunft am Flughafen oder an einer Landesgrenze erteilt, wie Alexander Braun vom Visa Dienst Bonn erklärt. Manchmal ist das Prozedere dann recht simpel: In Ägypten zum Beispiel besteht die Möglichkeit, einfach bei der Einreise die Gebühr zu bezahlen - das Visum wird dann vor Ort in den Pass geklebt.

Bei anderen Staaten muss das Visum zwingend vor der Reise elektronisch beantragt werden, damit es bei der Einreise erteilt werden kann. Der Urlauber muss dann zwar nicht zu einer Botschaft, aber er kann auch nicht einfach im Zielland am Flughafen auftauchen und erwarten, dass er dort das Visum erhält. Braun nennt Indien als Beispiel. Hier funktioniere die Beantragung des Visums ähnlich wie bei der Esta-Einreisegenehmigung für die USA: „Das geht alles online”, sagt der Experte. Auch die Gebühr wird online bezahlt. Das Touristenvisum erhält der Urlauber dann bei der Ankunft.

Wichtig: Reisende sollten sich genau informieren, wo genau Visa on arrival ausgestellt werden. Denn oft ist dies nur an internationalen Flughäfen und bestimmten Grenzübergängen möglich, erklärt das Auswärtige Amt. Das gilt zum Beispiel für Iran.

(dpa)
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