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Bestattungskosten und Friedhofsgebühren

Bezahlt werden müssen die Grabnutzungsgebühr, die Öffnung und Schließung des Grabes, die Nutzung der Trauerhalle, der Sarg oder die Urne, die Tätigkeit des Bestatters, die Ausstattung des Sarges, die Totenkleidung, der Transport des Sarges und gegebenenfalls der Redner und die Musik.

Friedhof

Die Kosten für Bestattungen, Friedhofsgebühren und Nutzung der Trauerhallen sind regional sehr unterschiedlich und steigen stetig. Ein paar Beispiele: Die Miete der Trauerhalle liegt zwischen 70 und 600 Euro, die Gebühr für die Beisetzung zwischen 90 und 1000 Euro, die Krematoriumsgebühr zwischen 150 und 350 Euro, und die Grabmahlgenehmigung kostet nochmals bis zu 300 Euro. So sehr man einerseits bedenken sollte, dass es sich bei einer Bestattung um den Abschied von einem geliebten Menschen handelt, so sehr sollte man andererseits aber vermeiden, sich durch Bestattungskosten zu überschulden, wenn es keine Sterbegeldversicherung gibt, die die Kosten übernimmt.

Friedhofsgebühren

Wie bei den Bestattungskosten variieren auch die Friedhofsgebühren in Deutschland sehr stark. Einheitlich ist nur: Je länger die Nutzungsdauer eines Grabes, desto höher die Kosten. In den teuersten Städten in Deutschland kostet  die Grabnutzung für 35 Jahre 2500 Euro. Am günstigsten ist es laut Stiftung Warentest bei einer Grabnutzung von 30 Jahren mit 140 Euro in Heinsberg. Die Kosten für das 30-jährige Recht auf ein Erdwahlgrab liegen zwischen 260 Euro und fast 5000 Euro. Für ein Urnenreihengrab muss man zwischen 180 Euro und 1900 Euro, für ein Urnenwahlgraben zwischen 180 und 3500 Euro und für ein anonymes Urnengrab zwischen 70 und 1500 Euro zahlen.

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