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Haushalt auflösen, Verträge kündigen

Ist der oder die Verstorbene Mieter einer Wohnung, sollte der Vermieter umgehend informiert werden. Wichtig dabei: Das Mietverhältnis gilt durch den Tod des Mieters nicht automatisch als beendet.
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Der in gemeinsamer Hausstandsführung lebende Partner kann in den Vertrag eintreten. Allerdings: Für den oder die Erben besteht das Recht, mit dreimonatiger Frist zu kündigen. Tritt der Partner in den bestehenden Mietvertrag ein, sollten parallel die Telefongesellschaft zwecks Übernahme des Telefonanschlusses und die Stadtwerke beziehungsweise das zuständige Energieversorgungsunternehmen über die Veränderung unterrichtet werden. Wird die Wohnung aufgelöst, müssen die Verträge mit diesen Stellen entsprechend gekündigt werden, um weitere Kosten zu vermeiden.

Abmelden und kündigen

Nach der Bestattung sollte möglichst rasch geprüft werden, welche bestehenden Verpflichtungen des Verstorbenen gekündigt werden müssen oder auf den Partner oder möglicherweise auf die Kinder überschrieben werden können. Dazu gehören zum Beispiel der Mietvertrag, der Abbuchungsauftrag für die Kfz-Steuer, die Einzugsermächtigung für die Hausratversicherung, der Bausparvertrag oder ein Zeitschriften- Abonnement.

Auch bestehende Versicherungen sollten von den Angehörigen des oder der Verstorbenen möglichst rasch dahingehend überprüft werden, ob ihre Weiterführung sinnvoll oder ihre Kündigung angebracht ist. Gleiches gilt für Bau- oder Ratensparverträge, Zeitungs- beziehungsweise Zeitschriftenabonnements und Mitgliedschaften beispielsweise in Buchclubs. Gekündigt werden sollten auf jeden Fall die Mitgliedschaften des Verstorbenen bei Gewerkschaften, Vereinen oder anderen Gemeinschaften, die Mitgliedsbeiträge erheben.

 

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