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Bestattungsverfügung

Die Form der Bestattung richtet sich in erster Linie nach dem Willen des Verstorbenen. Nur wenn keine Bestattungsverfügung vorliegt, entscheidet nach dem Gesetz der nächste Angehörige über die Art der Bestattung.

Verfügung Bild-Zoom Foto: Picasa 2.7
Viele Menschen scheuen sich davor, sich zu Lebzeiten damit zu beschäftigen, was einmal mit ihren sterblichen Überresten geschehen soll. Oft haben die Angehörigen keine oder nur vage Kenntnisse von den Wünschen des Verstorbenen. Mit einer Bestattungsverfügung kann man dafür sorgen, dass die eigenen Vorstellungen umgesetzt werden und man befreit die Verbliebenen von dem Druck, in der Situation der Trauer und des Zeitdrucks eine Entscheidung fällen zu müssen. Außerdem muss man wissen, dass es Bestattungsarten gibt, die selbst auf Wunsch des Angehörigen ohne eine schriftliche Verfügung des Verstorbenen nicht realisiert werden können. Dazu zählt zum Beispiel die Seebestattung.

Neben der Bestattungsart kann man auch die Wünsche zur Gestaltung des Grabes festschreiben. Mit Vorsorgemodellen wie privaten Sterbegeldversicherungen kann man dafür sorgen, dass die Finanzierung dieser Wünsche gesichert ist.

Die Bestattungsverfügung kann handschriftlich niedergeschrieben werden. Sie wird unterschrieben und durch eine Bestätigung des Hausarztes oder eines Notars sollte ihre Echtheit dokumentiert werden. Die Bestattungsverfügung sollte bei einer vertrauenswürdigen Person oder an einer exponierten Stelle im Wohnbereich hinterlegt werden. Man kann sie außerdem in gesonderter Ausfertigung beim Pfarramt, bei der Friedhofsverwaltung oder beim Bestattungsinstitut der Wahl hinterlegen.

Achtung: Die Bestattungsverfügung darf nicht Teil des Testaments sein, weil das Testament erst geöffnet wird, wenn die Bestattung bereits abgeschlossen ist.
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