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Körper- oder Organspende nach dem Tod

Die Organspende nach dem Tod bezeichnet die Weitergabe von lebenswichtigen Organen oder Geweben an Lebende. Das Transplantationsgesetz regelt, dass Organe nach dem Eintritt des Hirntodes gespendet werden dürfen.
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Der Spender muss zu Lebzeiten seine Zustimmung schriftlich dokumentiert haben. Dafür gibt es Organspendeausweise, zum Beispiel beim Arzt, die man auch stets mit sich führen sollte. Liegt keine schriftliche Zustimmung vor, müssen die Angehörigen im Sinne des Verstorbenen entscheiden. Organspender können alle ab 16 Jahren werden, bei denen kein metastasierender Krebs und auch keine Krankheiten vorliegen, die den Empfänger in Gefahr bringen könnten. Die Zahl der Organspender ist wesentlich geringer als der Bedarf. Rund 10.000 Spender kommen in Deutschland auf eine Million Menschen. Im Falle einer Organspende wird zunächst das Blut auf seien Merkmale untersucht und dann über die Datei Eurotransplant, die alle Spender auf den Wartelisten sammelt, ein geeigneter Empfänger gesucht.

Mit einer Organ- oder Körperspende kann man seinem Dasein auch über den Tod hinaus einen Sinn geben. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) koordiniert die Organspende. Mehr Informationen gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.organspende-info.de sowie unter der Service-Nummer 0 800/90 40 400.

Die Körperspende bezeichnet, wenn man nach seinem Tod den ganzen Körper einem anatomischen Institut zu Lehr- und Forschungszwecken überlässt. Dafür muss eine schriftliche Erklärung auf dem Formular des jeweiligen Instituts vorliegen. Hat der Körper seinen Zweck erfüllt, wird er auf Kosten des Instituts eingeäschert und beigesetzt. Auch in diesem Fall kann eine Beisetzung beispielsweise im Familiengrab erfolgen, allerdings müssen die Angehörigen dann einen Kostenanteil übernehmen. Im Gegensatz zu den Organspenden gibt es offenbar keinen Mangel an Körperspenden.

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