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Sterbebegleitung

Die Hospizbewegung gibt unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit, würdevoll zu sterben und steht gleichzeitig Angehörigen zur Seite.
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Die Hospizbewegung geht auf die Ärztin Dr. Cicely Saunders zurück, die in den sechziger Jahren das erste Sterbehospiz in England gründete. Das erste Hospiz in Deutschland öffnete 1986 in Aachen. Mittlerweile gibt es Sterbebegleitung in Deutschland stationär und ambulant. Und es entstehen auch immer mehr Privatinitiativen, die sich als Hospizvereine dieses Themas annehmen. In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 150 Hospize, mehr als 130 Palliativstationen und mehr als 1500 Hospizdienste.

Die Hospizbewegung möchte Hand in Hand mit der Palliativmedizin Todkranken ein würdevolles Sterben ermöglichen und dabei die Beschwerden und Schmerzen so gering wie möglich zu halten. Statt die unheilbar Kranken mit sinnlosen medizinischen Therapien weiter zu quälen, will Palliativmedizin ihnen ermöglichen, die verbleibende Lebenszeit so optimal wie möglich zu nutzen. Palliativmedizin kann auch schon in einem sehr frühen Stadium einer  unaufhaltsamen Krankheiten Anwendung finden und so das Leiden lindern.

Im letzten Lebensabschnitt arbeiten Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen und Seelsorger in der Sterbebegleitung eng zusammen. Dafür ist ein Umzug in ein Hospiz gar nicht notwendig. Sterbebegleitung ist auch ambulant zu Hause machbar. Was sich im Einzelfall am besten anbietet, wo es Hospize und Hilfsorganisationen in der Nähe gibt, weiß in der Regel der Arzt.

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