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Trauerfeier und Trauerrede

Soll die Trauerfeier eine geistliche oder eine weltliche Zeremonie werden? Finden Trauerfeier und Beerdigung zu einem Termin statt? Das Organisieren der Trauerfeier zählt neben der Bestattung und den zu erledigenden Formalitäten zu den wichtigen Aufgaben, die bei einem Sterbefall auf die Angehörigen zukommen.
Trauerfeier
All dies kann man mit Weisungen in die Hände des Bestattungsunternehmens legen oder selbst erledigen.
Daran sollte man unter anderem denken:
Terminabsprache mit dem Geistlichen, dem Redner, dem Organisten und der Friedhofsverwaltung, das Stellen der Träger, die Grabauswahl, das Formulieren von Zeitungsanzeigen und die Auftragserteilung für Trauerbriefe und – später – der Danksagungen, die Organisation von Fahrgelegenheiten für die Familie, die Auswahl des Blumenschmucks für den Sarg und die Kapelle, in der die Trauerfeier stattfindet, die Leitung der Trauerfeier auf dem Friedhof, der Transport der Kränze und Gebinde, das Notieren der Schleifen und Führen der Kondolenzliste, die Musik während der Trauerfeier, das Vorlegen der Kosten für Redner, Organist und Träger.

 

Trauerfeier: Geistlich oder weltlich

Die Trauerfeier sollte einen angemessenen Rahmen für das letzte Geleit bilden, das dem Verstorbenen zuteil wird. Zwar ist ein gewisser Rahmen, vor allem bei einer kirchlichen Beerdigung, vorgegeben; doch sollten hier auch die persönlichen Wünsche der Familie einfließen. Mit dem Vertreter der jeweiligen Glaubensgemeinschaft wird der Ablauf der Bestattungszeremonie besprochen. Gehört der Verstorbene keiner Konfession an, so kann ein guter Freund einige Worte sprechen. Die Angehörigen können aber auch einen freien Redner bitten, diesen Dienst zu übernehmen. Auch hier können erfahrene Bestattungsunternehmen oder freikirchliche Gemeinschaften Hilfestellung leisten.

Die Trauerrede

Die Trauerrede hält bei kirchlichen Trauerfeiern der Geistliche als Predigt oder Ansprache. Auch Angehörige können bei Trauerfeiern das Wort ergreifen. Wem die Worte fehlen, der kann einen professionellen Trauerredner beauftragen. Die Trauerrede wirft einen Blick zurück auf das Leben des Verstorbenen und soll zugleich Trost für die Hinterbliebenen sein.  In einem Vorgespräch können die Hinterbliebenen mit dem Geistlichen oder dem Redner besprechen, was in der Rede erwähnt werden soll. Zusätzlich zur Trauerrede können sich Freunde, Kollegen oder Vereinskameraden mit einem Grußwort an die Trauergemeinde wenden. Dies sollte aber zuvor mit den Angehörigen abgesprochen werden.  Allerdings: Wer auch immer spricht, sollte die Rede kurz halten, sich auf das Wesentliche beschränken und zur Erinnerung den Verstorbenen lieber einen charakteristischen Ausspruch oder eine typische Situation liebevoll schildern, als ermüdend chronologisch jede beliebige Station des  Lebens aufzulisten.
 

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