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Rugby: Die Relegation ist sicher für RK Heusenstamm

Immerhin: Einen Punkt brachte der RK Heusenstamm von seinem Gastspiel in Heidelberg mit.
Nach einem Jahr Verletzungspause meldete sich Tim Biniak beim RKH mit einem schönen Versuch zurück. Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) Nach einem Jahr Verletzungspause meldete sich Tim Biniak beim RKH mit einem schönen Versuch zurück.
Heusenstamm. 

Sieben Minuten waren noch zu spielen, da belohnten sich die Spieler des Rugby-Bundesligisten RK Heusenstamm für ihre Bemühungen. Nach mehreren Sturmphasen legte Giorgi Elisashvili das Ei im Heidelberger Malfeld ab, somit hatten sich die „Füchse“ zumindest einen Bonuspunkt verdient bei dem an diesem Tag übermächtigen Gegner RGH, der mit 72:24 siegte.

Zwar bezwang der SC Neuenheim dank seiner besten Saisonleistung den Erzrivalen TSV Handschuhsheim auf dessen Feld mit 25:24. Doch vor dem letzten Spieltag beträgt der Vorsprung des RKH auf den SCN noch fünf Punkte. Da die Heusenstammer im direkten Vergleich besser sind als die Nordheidelberger, haben sie den Relegationsplatz nun schon sicher.

Am kommenden Samstag absolvieren die Rot-Grünen in Pforzheim ihr letztes Punktspiel. Am 7. Juli findet dann erst das Relegationsspiel statt. RKH-Trainer Markus Walger rechnet damit, dass der RC Luxembourg, Meister der Zweiten Bundesliga West, sich in den Play-offs den direkten Aufstieg sichert und StuSta München, der Titelträger der Südstaffel, auf dem Relegationsplatz landet und dann Gastgeber in zwei Monaten wäre.

Die Chancen, sich in der Relegation zu behaupten, sind für Heusenstamm gut. Bei der RG Heidelberg war das Team allerdings – im Gegensatz zum Hinspiel (24:26) – ohne Chance. Bereits zur Pause stand es 43:5 für die „Orange Hearts“, die dank ihrer eingespielten Dreiviertelreihe das Spiel dominierten.

Biniaks starkes Comeback

Bei den Gästen standen zwei Spieler im Fokus: Giorgi Elisashvili und Tim Biniak. Während der Georgier drei Versuche legte, feierte der Siebener-Nationalspieler nach über einjähriger Pause nach Kreuzbandriss sein Comeback. „Der Versuch von ihm war klasse. Tim hat Zug nach vorne, sein Antritt und seine Geschwindigkeit ragen heraus. Man merkt, dass er auf hohem Niveau trainiert“, sagte Walger.

Auf Samuel Rainger muss der RKH indes noch ein bisschen warten. Walger hält dessen Rückkehr ins Wettkampfgeschehen für Ende August realistisch. Zu den deutschen Siebener-Meisterschaften, die am 25./26.8. in Heusenstamm stattfinden. Kurios: Schon eine Woche später soll die nächste 15er-Bundesliga-Saison starten.

RKH: Polheim, Gennaro, Otterbein – Joswig, Krimer – Nicholas Rainger, Cavus, Eliashvilli (15) – Schuster (4) – Sayson – Patrick Weber, Luis Biniak, Fernandez, Bettner – Schreiber (Höhmann, Max Weber, Tim Biniak 5, Iding, Martinez, Heberer, Moreno).

(fri)

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