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Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Ein neuer Titelträger

Der VfB Offenbach ist neuer Hallenfußball-Stadtmeister: Das Team von Trainer Peter Lack setzte sich in einem spannenden und gutklassigen Finale im Neunmeterschießen mit 6:5 (2:2) gegen die SG Rosenhöhe durch. Den dritten Platz sicherte sich Fortuna Offenbach.
Gut gemacht: Die VfB-Akteure Mirco Genic (links) und Dennis Leggiardo freuen sich über einen Treffer ihres Teams. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Gut gemacht: Die VfB-Akteure Mirco Genic (links) und Dennis Leggiardo freuen sich über einen Treffer ihres Teams.
Offenbach. 

Der VfB entthronte damit die zuletzt dreimal in Serie erfolgreiche SG Rosenhöhe und sicherte sich selbst zum sechsten Mal den Titel, erstmals wieder seit dem Jahr 2005.

Im Finale hatte der VfB die deutlich lautere Unterstützung von den Tribünen. Robin Vaitkus brachte die Rosenhöhe in Führung, Mirko Genic glich zum 1:1 aus. „Hier regiert der VfB“, schallte es danach von den Tribünen. Doch der Gruppenligist ließ sich nicht beirren und ging durch einen Treffer von Davide Durante wieder in Führung. Aber der VfB kämpfte sich erneut ins Spiel, Ali El Barkani traf zum 2:2 und hielt in der Folgezeit auch in zweiminütiger Unterzahl seinen Kasten sauber, so dass es in die Verlängerung ging. Dort fielen keine weiteren Treffer, diesmal überstand die SG Rosenhöhe eine Unterzahl erfolgreich. Im Stechen vom Neunmeterpunkt patzte der VfB nur einmal während sich die Rosenhöhe zwei Fehlschüsse leistete. Mohamed Jaatit verwandelte schließlich den entscheidenden Strafstoß.

„Wir haben uns in den letzten Jahren ständig weiter entwickelt, auch was die technische Spielweise angeht“, sagte VfB-Trainer Peter Lack. „Das wir dieses Jahr ein starkes Turnier gespielt haben, war eine logische Entwicklung.“ Im Finale sah Lack eine ausgeglichene Partie. „Ein Sieg im Neunmeterschießen ist am Ende immer glücklich.“ Ähnlich sah es Rosenhöhes Trainer Tevfik Kilinc. „Ich ziehe den Hut vor der Leistung meiner jungen Mannschaft. Sie hat überragende Spiele geliefert“, sagte Kilinc und fügte noch schmunzelnd hinzu: „Neunmeterschießen haben wir in den letzten beiden Wochen leider nicht trainiert.“

Den dritten Platz holte sich Fortuna Offenbach im Duell der A-Ligisten gegen Gemaa Tempelsee mit einem 5:4 im Neunmeterschießen.

Im ersten Halbfinale hatte sich die SG Rosenhöhe sicher mit 4:2 gegen Tempelsee durchgesetzt. Davide Durante brachte die SGR in Führung, mit zwei Toren sorgte anschließend Ismael Ballesteros für die Entscheidung. Dario Fazio erhöhte noch, ehe Dennis Wietschinski noch zwei Treffer für die Gemaa gelangen. Laut wurde es im zweiten Halbfinale, als die Fans des VfB und der Fortuna sich auf der Tribüne einen heißen Anfeuerungs-Wettbewerb lieferten. Fast zehn Minuten dauerte es, bis der erste und am Ende entscheidende Treffer fiel. Ali El Barkani schoss den VfB ins Finale.

OFC scheidet früh aus

Die Halbfinalisten standen bereits vor den letzten Begegnungen der Zwischenrunde fest. In der Gruppe A setzte sich Favorit SG Rosenhöhe mit drei Siegen durch, gewann das „Gruppenfinale“ gegen die Fortuna mit 3:2. Ismael Ballesteros erzielte den entscheidenden Treffer. Beide Teams hatten zuvor jeweils Siege gegen Germania Bieber und den FC Maroc eingefahren.

Noch deutlicher setzte sich der VfB Offenbach in der Gruppe B durch. Er gewann das Gruppen-Endspiel“ gegen Tempelsee 5:0. Beide Teams waren nach ihren Siegen über den BSC Offenbach und den HFC Bürgel bereits vor dem Anpfiff für das Semifinale qualifiziert.

Rekordsieger Kickers Offenbach trat nach dem Rückzug seiner Zweiten Mannschaft nach dem Abstieg aus der Verbandsliga diesmal mit der A-Jugend an, die in der Hessenliga spielt. Doch für die Youngster kam in der Vorrunde gegen den VfB und die Fortuna das frühe Aus, zum ersten Mal in der Geschichte der Meisterschaften.

(rjr)
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