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In München aufgetrumpft

Neuling TGS Bieber landete in der Zweiten Tennis-Bundesliga der Damen mit dem 7:2 bei Iphitos München den ersten Saisonsieg.
Katarina Kachliková gewann ihr Einzel sicher in zwei Sätzen und gab dabei nur zwei Spiele ab.	Foto: Klein Katarina Kachliková gewann ihr Einzel sicher in zwei Sätzen und gab dabei nur zwei Spiele ab. Foto: Klein
Offenbach. 

Das Besondere am zweiten Spieltag der Zweiten Tennis-Bundesliga: Die beim Auftakt in Frankfurt unterlegenen Damen aus Karlsruhe-Rüppurr nutzten die Pause im internationalen Tennis-Zirkus und traten mit der deutschen Nummer eins Angelique Kerber sowie vier Ausländerinnen an. Leidtragender war der TC BASF Ludwigshafen, der bei der 1:8-Niederlage chancenlos war. Da nun die French Open beginnen und danach die Rasen-Saison auf dem Programm steht, dürfte es der erste und letzte Auftritt von Kerber gewesen sein. Ebenso wenig ist mit Julia Görges im Trikot der diesmal spielfreien Regensburgerinnen zu rechnen.

Dies erhöht die Chancen der TGS Bieber auf einen vorderen Platz im Klassement. Die zum Auftakt gegen den Titelaspiranten Regensburg unterlegenen Offenbacherinnen, die nach Meinung ihrer Trainerin Jolanta Zipf hauptsächlich wegen der regenbedingten Verlegung in die Halle unterlegen waren, landeten auf der Traditionsanlage des über die grenzen Deutschland hinaus bekannten MTTC Iphitos München einen ungefährdeten 7:2-Erfolg.

Die Begegnung war bereits nach den Einzeln entschieden. Bis auf die an diesem Tag gesundheitlich ein wenig indisponierte Französin Iryna Bremond landeten alle Offenbacherinnen einen Sieg. Eine Augenweide war das Spitzenmatch zwischen der Italienerin Anna-Giulia Remondina und der Georgierin Sofia Shapatava. Beide spielten sehr aggressiv und vielseitig, beide gingen oft nach vorne und zeigten ein bei den Damen eher seltenes Serve-and-Volley. „Sofia war wesentlich stärker als in der Halle. Sie spielt sehr gut, zeigt viel Teamgeist. Ich glaube, es ist die nächste Ausländerin, die mehrere Jahre für uns spielen wird“, lobte Zipf ihre Nummer eins. Ebenso zufrieden war sie mit der Italienerin Alice Balducci, die ein fast fehlerfreies Match ablieferte. Die erst 18-jährige Natalia Siedliska lieferte sich mit der früheren Weltranglisten-350. Dominice Ripoll ein ausgeglichenes Match. Nachdem je ein Break zum Satzgewinn reichte, setzte die nunmehr stark aufschlagende junge Polin im Champions Tiebreak viele Bälle exakt auf die Linie. Die im ersten Match nach der langen Spielpause im Winter noch nervöse Slowakin Katarina Kachliková strahlte dennoch bei ihrem glatten Zwei-Satz-Sieg schon wieder die Souveränität aus, dank der sie in fünf Jahren im TGS-Trikot ungeschlagen ist. Kristina Huba überließ der favorisierten Sarina Müller insgesamt nur drei Games. „Ich spiele nie in der Halle, immer draußen. Deshalb war ich letzte Woche nicht ganz so gut drauf“, begründete die in Florida studierende dienstälteste TGS-Spielerin den Unterschied zwischen ihrer jetzigen Leistung und der vor einer Woche.

Doppel-Experiment

Nachdem es bereits 5:1 stand, experimentierte die Trainerin in den Doppeln. „Ich habe neue Paare zusammengestellt. Lediglich Kachliková/Huba, die gemeinsam auch in der schweizer Liga spielen, blieben zusammen. Vor allem Shapatava/Siedliska deuteten an, ein sehr starkes Doppel gemeinsam spielen zu können“, sagte Zipf. Das nächste Zweitliga-Match steigt erst in zwei Wochen. Am 1. Juni empfangen die Offenbacherinnen den Hessen-Rivalen SC SaFo Frankfurt, den man in der vergangenen Saison in der Regionalliga Südwest 8:1 bezwang. Die TGS Bieber ist auch diesmal klar favorisiert.

MTTC Iphitos München – TGS Bieber 2:7. – Anna-Giulia Remondina/Italien – Sofia Shapatava/Georgien 4:6, 2:6, Franziska König – Alice Balducci/Italien 3:6, 0:6, Dominice Ripoll – Natalia Siedliska/Polen 3:6, 7:5, 3:10, Sabrina Jolk – Iryna Brymond/Frankreich 6:3, 6:1, Vroni Hinterseer – Katarina Kachliková/Slowakei 1:6, 1:6, Sarina Müller – Kristina Huba 2:6, 1:6, Remondina/König – Shapatava/Siedliska 2:6, 5:7, Ripoll/Jolk – Balducci/Bremond 6:3, 2:6, 10:4, Hinterseer/Müller – Kachliková/Kristina Huba 2:6, 3:6.

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