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Kegeln: Kelsterbach trumpft auf

Stark gespielt, aber nur in einem Fall auch belohnt. Während die Top-Vorstellung der Zweitliga-Kegler der SG Kelsterbach mit einem unerwarteten Sieg in Hemsbach belohnt wurde, musste sich der TV Dreieichenhain dem Nachbarn SG Hainhausen geschlagen geben.
Foto: © ristaumedia.de - Fotolia.com
Dreieich. 

Der TV Dreieichenhain bestätigte zwar seine gute Form aus dem Heimspiel gegen den KSC Frankfurt Bockenheim, doch zum Sieg über einen weiteren Nachbarn reichte es nicht. Tabellenführer SG Hainhausen zeigte sich als das nervenstärkere Team, das am Ende mit 5517:5469 die Oberhand behielt.

Auf den gut besuchten Hainer Bahnen entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel. Schon am Anfang wurden die beiden besten Resultate des Tages erzielt. Beim TVD benötigte zwar Alexander Knecht eine Bahn, um richtig in Schwung zu kommen, dann steigerte er sich aber und fällte insgesamt 945 Kegel. Dieses für die Bahnen in Dreieichenhain beachtliche Ergebnis wurde vom Hainhäuser Maximilian Hausmann aber noch um vier Kegel übertroffen. Im Gegensatz zu Knecht konnte sich sein Mitstreiter Lukas Hohmann nicht fangen und wurde deshalb während der zweiten Serie nach 90 durchwachsenen Würfen (390) gegen Andreas Kristen ausgewechselt, der mit seinen 110 Kugeln sehr starke 512 Holz schaffte, wodurch das Hainer Startpaar 30 Kegel gutmachen konnte. Dies sollte sich nach dem Spiel der Mittelachsen ändern: Manuel Knecht (905) und René Schauer (902) konnten mit Dominik Menke (920) und Eric Müller (932) nicht ganz mithalten, so dass die Rodgauer mit 15 Kegeln in Führung gingen.

Es sollte spannend bleiben. Matthias Grögor und Lars Tauer verkürzten den knappen Rückstand vor den letzten 50 Wurf auf nur noch zwei Kegel. Der Aufsteiger war nun dran, doch dann fand der Favorit die richtige Antwort. Patrick Fischer (927) sorgte mit seiner 260er-Schlussbahn für die Entscheidung. Grögor (922) spielte gleichmäßig, während Tauer (893) am Ende nicht mithalten konnte.

Rekord knapp verpasst

Die Fans der bisher ungeschlagenen SG Viernheim/Hemsbach rieben sich verwundert die Augen: Nicht die favorisierten Badener, sondern die Gäste aus Hessen bestimmten vom ersten Wurf an das Geschehen. Beim überzeugenden 5842:5605 verfehlte die SG Kelsterbach lediglich um 19 Kegel ihren Vereinsrekord. Besonders zielsicher präsentierte sich der bis dahin in der laufenden Runde hinter seinen Möglichkeiten gebliebene Maximilian Seib. Diesmal zeigte er, was in ihm steckt. Mit 1028 Holz (373 im Abräumen) erzielte er seine persönliche Bestleistung. Starkes Abräumen (356) brachte auch Teamkollege Markus Heller ein hohes Ergebnis (978). Zum Vorsprung von 93 Kegeln steuerte auch noch Daniel Ordulj (944) seinen Teil bei.

Im Schlusstrio setzte sich der Trend noch deutlicher fort. Während die Gastgeber weit unter ihrem zuletzt gezeigten Niveau agierten, spielten die Kelsterbacher locker und munter drauflos. Allen voran Frank Hoffmann (1005 mit 361 im Abräumen). Auch Holger Dama (966/366 Abräumen) distanzierte seinen direkten Gegenspieler deutlich, Christopher Plitt (921) hielt seinen Kontrahenten in Schach. Mit dieser hervorragenden Leistung, nur 19 Kegel unter dem Vereinsrekord, zeigten die Kelsterbacher endlich mal ihr Potenzial. Am Ende konnte der Favorit den Gästen nur zu dieser bärenstarken Vorstellung gratulieren.

(löf )
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