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Golf: Tag der doppelten Entscheidung

Doppelter Aufstiegskampf: Sowohl die Damen wie die Herren des GC Neuhof wollen in die Bundesliga.
Bereit für den großen Schlag: Neuhofs Ludwig Schäfer. Bereit für den großen Schlag: Neuhofs Ludwig Schäfer.
Dreieich. 

Beide Teams in den Aufstiegsspielen zur Golf-Bundesliga: Dies ist schon recht einmalig. Nun will der GC Neuhof am Sonntag mehr: Den Sprung unter die besten zehn Teams Deutschlands sowohl mit den Herren als auch mit den Damen schaffen.

Die Gegner kommen jeweils aus München. Etwas leichter erscheint die Aufgabe der Herren, die in Herzogenaurach auf den GC München Eichenried treffen. Just das Team, mit dem sie noch ein „Hühnchen zu rupfen“ haben. 2016 standen sich die beiden Widersacher schon einmal in der Qualifikation zur Ersten Bundesliga gegenüber. Seinerzeit siegte der Südmeister 6,5:5,5. „Diesmal sehe ich unsere Chancen besser“, meint Norman Schenk, Kapitän des GC Neuhof.

Zum einen, weil er, nachdem Paul Zwanzig seinen Rückflug in die USA, wo er studiert, auf den 22. August verlegt hat, in Bestbesetzung antreten kann. Zum anderen, weil sein Team in dem als Lochwettspiel durchgeführten Vergleich (Mann gegen Mann, vier Vierer und acht Einzel) viel Erfahrung besitzt. Und schließlich, weil er die Form seiner Spieler stark findet. „Für uns spricht sicher auch, dass wir den Platz kennen.“

Am Samstag früh fahren die Hessen mit 16 Mann gen Süden. „Wir nehmen alle Spieler, auch die Jugendlichen, die als Caddies mitmachen, nach Herzogenrath mit. Für die Proberunde am Samstag bezahlen wir gern die Greenfees für alle. Das stärkt den Teamgeist, ebenso wie das gemeinsame Abendessen“, erklärt Schenk. Marco Ullmann fährt übrigens als neuer Deutscher Meister hin. Der an Diabetes leidende 33-Jährige siegte in Hamburg bei der Internationalen Amateurmeisterschaft (IAM) der Golfer mit Behinderung in der Kategorie „Sonstige ohne Einschränkung im Schwung“ mit Runden von 73 und 75 mit vier Schlägen über Par.

Nervenstärke ist gefragt

Die Damen kämpfen ebenfalls am Sonntag in Stuttgart gegen den GC München Valley, der als Favorit gilt. Chancenlos sind die Hessinnen um ihre überragende Profi-Spielerin Laura Fünfstück, die direkt vom Turnier in Frankreich nach Stuttgart kommt, aber nicht. Obwohl sie zusätzlich mit der Abwesenheit von Leistungsträgerin Linn Weber fertig werden müssen. Vom Handicap her ist das Münchner Team mit vier Golferinnen mit Plus-Handicap – Maria Anetseder hat sogar + 2,4 – klar überlegen.

Doch diese Vorteile kommen hauptsächlich im Zählwettspiel zum tragen. Das Lochwettspiel verfügt über eigene Gesetzmäßigkeiten. Da kommt es noch mehr auf die Nervenstärke an. Und da sammelt der GC Neuhof mit Fünfstück sowie den Routiniers Silvia Schulz und Britta Schneider sicher Pluspunkte. Und so rechnet sich das Team von Trainer Steve Morland eine gute Außenseiterchance aus.

(löf )

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