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Frauenhandball: Vertrauen in den Nachwuchs

Von Die bevorstehende Oberliga-Saison wird für die Handballerinnen der TGS Walldorf zu einer erneuten Herausforderung.
Das Walldorfer Oberliga-Team: (oben von links) Nathalie Schäfer, Christel Unnold, (Mitte v. li.) Celina Schepky, Rebecca Grzelachowski, Stefanie Kopp, Dimitra Andrikopoulou, Liv Kornhuber, Jana Hildenbrand, (vorne v. li.) Co-Trainerin Petra Ritter, Lena Keil, Friederike Hicking, Physiotherapeut Dennis Klingelhöfer, Franziska Schulz, Selina Schönhaber, Jessica Schulte und Trainer Edis Hodzic. Auf dem Bild fehlt Svenja Geiß. Das Walldorfer Oberliga-Team: (oben von links) Nathalie Schäfer, Christel Unnold, (Mitte v. li.) Celina Schepky, Rebecca Grzelachowski, Stefanie Kopp, Dimitra Andrikopoulou, Liv Kornhuber, Jana Hildenbrand, (vorne v. li.) Co-Trainerin Petra Ritter, Lena Keil, Friederike Hicking, Physiotherapeut Dennis Klingelhöfer, Franziska Schulz, Selina Schönhaber, Jessica Schulte und Trainer Edis Hodzic. Auf dem Bild fehlt Svenja Geiß.
Mörfelden-Walldorf. 

Bereits die abgelaufene Punktrunde war keine einfache für das Team von Coach Edis Hodzic. Licht und Schatten wechselten sich bei seiner Mannschaft in schöner Regelmäßigkeit ab, und lange Zeit blieb es auf Grund der ausgeglichen besetzten Spielklasse im Abstiegskampf spannend. Mit dem schließlich erreichten fünften Platz waren die Walldorferinnen am Ende dennoch zufrieden.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Kader allerdings noch einmal verkleinert. Lisa Gittner, Teresa Becker, Christina Strobel-Hofmann (alle Karriereende) und Megan Grote (eigen Zweite Mannschaft) stehen nicht mehr zur Verfügung. Vor allem der Abgang der erfahrenen Teresa Becker fällt schwer ins Gewicht. „Sie war der Kopf der Mannschaft in Abwehr und Angriff“, sagt Hodzic, dessen Suche nach neuen Spielerinnen nicht von Erfolg gekrönt war.

Deswegen setzt er jetzt verstärkt auf die Nachwuchskräfte. Diese durften zum Großteil in der vergangenen Runde Oberligaluft schnuppern. Die jungen Wilden Lena Keil, Franziska Schulz, Stefanie Kopp, Friederike Hicking und Liv Kornhuber (alle Jahrgang 1999) sollen nach und nach Fuß fassen. Wobei Liv Kornhuber krankheitsbedingt zunächst pausieren muss, während Stefanie Kopp bis zum Jahresende berufsbedingt unter der Woche nicht mit der Mannschaft trainieren kann.

„Die Vorbereitungsphase war auf Grund des kleinen Kaders schwierig und holprig“, gesteht der Trainer. Trotzdem war er mit den Leistungen seiner Mannschaft in den Testspielen und dem zweiten Platz beim gut besetzten Turnier des TV Langenselbold zufrieden. Dort konnte die TGS ihre Form unter anderem gegen Drittliga-Absteiger TSG Oberursel überprüfen. Nach 40 Spielminuten verloren sie mit 11:13 die Begegnung nur knapp.

Für den Walldorfer Handballlehrer zählen neben Oberursel noch der TV Hüttenberg und die HSG Zwehren/Kassel zu den Titelanwärtern. Ebenfalls stark schätzt er Aufsteiger HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden mit seinen vielen erfahrenen Spielerinnen ein. Neben Weiterstadt stiegen außerdem die HSG Wettenberg und die SG Kirschhof aus der Landesliga in die höchste hessische Spielklasse auf. Bis zum 22. April werden dort 12 Mannschaften den Meister ermitteln. Die Zahl der Absteiger ist wie in jedem Jahr offen und unter anderem abhängig davon, ob die fünf hessischen Teams in der Dritten Liga den Klassenerhalt schaffen.

Der erste Spieltag am Sonntag bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden wird für die Walldorferinnen zu einer kleinen Standortbestimmung. „Dort müssen wir in jedem Fall mit einer leidenschaftlichen guten Abwehrarbeit überzeugen. Unser Kader ist zwar klein, aber er hat die Qualität, um gute Leistungen abzurufen und zum Saisonende einen Platz im Tabellenmittelfeld zu erreichen“, ist Hodzic überzeugt.

Der Kader, Tor: Celina Schepky, Jessica Schulte, Lena Keil. – Rückraum: Stefanie Kopp, Nathalie Schäfer, Christel Unnold, Svenja Geiß, Liv Kornhuber, Friederike Hicking. – Kreis: Rebecca Merx, Franziska Schulz. – Außen: Jana Hildenbrand, Selina Schönhaber, Dimitra Andrikopoulou. – Trainer: Edis Hodzic.

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