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Kegeln: Vorne mitspielen, aber . . .

Von Zwei Mörfelder Mannschaften spielen in der Bundesliga – mit etwas unterschiedlichen Ausrichtungen.
Auf ein Neues: Am Samstag starten Dieter Nielsen und seine Teamkollegen von Olympia Mörfelden mit dem Heimspiel gegen Sandhausen in die Bundesliga-Saison 2018/19. Foto: Uwe Kramer Auf ein Neues: Am Samstag starten Dieter Nielsen und seine Teamkollegen von Olympia Mörfelden mit dem Heimspiel gegen Sandhausen in die Bundesliga-Saison 2018/19.
Mörfelden-Walldorf. 

In der am Wochenende beginnenden Kegel-Bundesliga ist Mörfelden gleich mit zwei Teams vertreten. Die Männer des Deutschen Pokalsiegers Olympia Mörfelden wollen versuchen, am Thron des Dauerrivalen VKC Eppelheim zu rütteln. Und die nur durch den Sieg in der Relegation über Fortuna Kelsterbach im Oberhaus verbliebenen Frauen des KSC 73 Mörfelden wollen wieder dorthin zurück, wo sie in den Jahren zuvor immer zu finden waren: in die oberen Tabellenregionen.

Da die Eppelheimer Männer mit nahezu unveränderten Kader an den Start gehen, führt normalerweise kein Weg an dem 2017/18 in 22 Begegnungen ungeschlagen gebliebenen Meister vorbei. Während die SG Sandhausen, erste Gegner von Olympia Mörfelden am Samstag in der Keglerklause (12.30 Uhr), dank fünf namhaften Neuzugängen als der aussichtsreichste Außenseiter gilt, wollen die beiden weiteren Teams auf dem Treppchen in der Vorsaison versuchen, die Eppelheimer in Schwierigkeiten zu bringen. Der Tabellenzweite Rot-Weiß Sandhausen hat sich mit David Rein von der SG Ettlingen verstärkt, beim Dritten Olympia Mörfelden kompensiert die Abgänge von Michael Moosburger (kehrt nach nur einem Jahr zu Franken Neustadt zurück) und dem langjährigen Leistungsträger Stefan Beck, der nach 19 Jahren bei Olympia zur TG Rüsselsheim wechselte, als einziger Neuzugang Christian Schneider.

Der von der SG Sandhausen gekommene Schneider deutete bereits beim jüngsten Triumph im Supercup mit 1009 gefällten Kegeln an, dass er ein wertvolles Teammitglied sein dürfte. Allerdings muss der siebenmalige Deutschen Meister zunächst einmal auf den Club-Vorsitzenden Jürgen Fleischer, seit 50 Jahren als Kegler bei allen großen Erfolgen des Vereins dabei, dazu Mannschafts-Weltmeister von 1996 und dreimaliger Deutscher Einzelmeister, ebenso verzichten wie auf den ebenfalls noch aktiven Sportwart Holger Liebold.

Daher müssen Sven Völkl, Robert Nägel, Dieter Nielsen, Christian Schneider und Sascha Wetzel eine „Anleihe“ bei der Zweiten Mannschaft machen, die jedoch bei weitem nicht das Leistungspotenzial aufweist. „Unser Ziel ist das gesicherte Mittelfeld“, sagt daher Jürgen Fleischer recht bescheiden.

Neuer Trainer

Unter dem neuen Trainer Jürgen Suckow wollen die Frauen des KSC 73 Mörfelden in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Deutsche Meister von 2010, 2011, 2012 und 2014 erlebte eine Zittersaison, in der in der „Verlängerung“ glücklich der Klassenerhalt geschafft wurde. Nun möchte man dem Favoriten-Trio mit der SG Plankstadt, der die vierte Meisterschaft in Folge anstrebt, den Kegelfreunden Obernburg und FA Leimen wieder auf die Pelle rücken. Ein schweres Unterfangen, denn das Team wird nominell schwächer als im letzten Jahr sein. Die stärkste Spielerin, Nicole Lorenz, die jetzt Herzberger heißt, hat wegen eines Bandscheibenvorfalls mit dem Kegeln aufgehört. Verstärkungen gibt es keine, Neuzugänge aber schon: Diese kommen aus unteren Ligen und haben noch nicht das Format für die Bundesliga. So muss der neue Trainer hoffen, dass Christina Williamson, Jennifer Blickle, Kristin Koch, Manuela Horst, Sabrina Jäger, Samantha Weichwald und Stefanie Lerner beständiger als zuletzt spielen. In der vergangenen Saison waren die Schwankungen groß, die Teilnahme an der Relegation die Folge. Diesmal soll es nicht so weit kommen. Am Sonntag beim FC Laufach soll dies unterstrichen werden.

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