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Handball: Zwei hohe Hürden zum Saisonstart

Trainerwechsel und eine zwischenzeitliche Abstiegsgefahr liegen hinter Bürgels Handballern. Die anstehende Oberliga-Saison soll nun ohne Turbulenzen verlaufen. Dafür soll der neue Coach Louis Rack sorgen.
Das Bürgeler Oberliga-Aufgebot: (hinten von links) Hagen Feuring, Nicolas Steinheimer, Timo Cohen, Tobias Lehmann, Lars Kretschmann, Lennart Müller, Denis Zahn, (Mitte von links) Teammanager Hans Kaiser, Lukas Kaiser, Markus Wagenknecht, Nils Lenort, Chris Hofmann, Lukas Georg, Trainer Louis Rock, Co-Trainer), Sven Lenort (vorne von links) Fabian Seuring, Marvin Hoppenstaedt, Alessondre Lega, Silahan Gezer und Patrik Käseberg. Auf dem Foto fehlen: Tim Büdel sowie die Physiotherapeuten Michéle Roth und Dominik Neiss. Das Bürgeler Oberliga-Aufgebot: (hinten von links) Hagen Feuring, Nicolas Steinheimer, Timo Cohen, Tobias Lehmann, Lars Kretschmann, Lennart Müller, Denis Zahn, (Mitte von links) Teammanager Hans Kaiser, Lukas Kaiser, Markus Wagenknecht, Nils Lenort, Chris Hofmann, Lukas Georg, Trainer Louis Rock, Co-Trainer), Sven Lenort (vorne von links) Fabian Seuring, Marvin Hoppenstaedt, Alessondre Lega, Silahan Gezer und Patrik Käseberg. Auf dem Foto fehlen: Tim Büdel sowie die Physiotherapeuten Michéle Roth und Dominik Neiss.
Offenbach. 

Zum Abschluss der Vorbereitung gingen die Handballer der TSG Bürgel fremd. Statt zum runden Leder griffen die Offenbacher zum Ruder und hatten beim Standup-Paddeln jede Menge Spaß. Dass der eine oder andere TSG-Crack in den See plumpste, sollte aber kein schlechtes Omen sein für die am Wochenende beginnende Oberliga-Saison.

Doch der Auftakt hat es in sich. In den ersten beiden Spielen bekommt es die TSG gleich mit zwei Schwergewichten zu tun. Am Samstag (19.30 Uhr) wartet auswärts die Wetzlarer Bundesliga-Reserve, die Woche darauf kommt der TV Kirchzell (23. September) in die ESO Sportfabrik. Beide Mannschaften zählt Louis Rack, der neue Chef auf der Kommandobrücke in Bürgel, zum kleinen Kreis der Titelfavoriten. Außerdem hat der 58-Jährige den TV Groß-Umstadt, neben Kirchzell der zweite Absteiger aus der Dritten Liga, auf der Rechnung. „Das sind gleich zu Beginn zwei hohe Hürden. Wir müssen schauen, dass wir einigermaßen ordentlich in die Runde starten“, meint Rack.

Selbst wenn der Start in den Sand gesetzt werden sollte, ist das für den einstigen Bundesligaspieler (TV Großwallstadt und FA Göppingen) kein Beinbruch. Man müsse auch mit Niederlagen umgehen können. Wobei diese sich nach dem Geschmack von Rack in den 13 Auswärtsspielen und ebenso vielen Heimauftritten in der Sportfabrik in Grenzen halten sollen.

In Bürgel hatte die Abteilungsleitung die Verpflichtung von Rack schon früh bekannt gegeben. Bereits Ende März stand fest, dass Rack die Nachfolge von Oliver Lücke (MSG Groß-Bieberau) ab Frühsommer antreten wird. Racks Vorgänger war ohnehin nur als Interimscoach in die Bresche gesprungen, nachdem man sich zu Jahresbeginn vom Aufstiegstrainer Tom Grunwaldt aus sportlichen Gründen getrennt hatte.

Die anstehende Spielzeit 2017/2018 soll in Bürgel möglichst ohne Turbulenzen verlaufen. Die Grundlage dafür, findet Rack, sei bereits unter seinen beiden Vorgängern gelegt worden. „Beide haben eine sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe eine intakte Mannschaft übernommen“, freut sich der 58-Jährige auf seinen ersten Job nach einer längeren Handball-Pause.

Private Gründe hatten Rack zu einer Auszeit von immerhin zweieinhalb Jahren gezwungen. Jetzt ist Rack wieder hungrig auf Handball und möchte seine ganze Erfahrung an die junge Bürgeler Mannschaft mit ihren vier Zugängen weitergeben. Nach rund zehn Wochen intensiver Vorbereitung ist der 58-Jährige voll des Lobes. „Die Spieler sind absolut willig“, glaubt Rack fest an das Erreichen der gesteckten Ziele. „Für uns geht es darum, so schnell wie möglich die Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Danach schauen wir, was noch möglich ist“, erklärt der gebürtige Gelnhäuser.

Den Bürgeler Spielstil, den schnellen offensiven Handball, will Rack beibehalten. Trotzdem hat in der Vorbereitung an der einen oder anderen Stellschraube gedreht. „Da haben wir in den Testspielen viel probiert. Die Ergebnisse waren zweitrangig“, resümiert Rack. Die Zeit des Experimentierens ist nun vorbei. Am Samstag wird’s für die Bürgeler beim Titelkandidaten Wetzlar II wieder ernst.

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