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Ringen: ASV Griesheim legt den KSV Neu-Isenburg aufs Kreuz

Im Nachbarschaftsduell in Neu-Isenburg gelang dem ASV Griesheim der zweite Saisonsieg.
Georg Bilogrevic (in rot) holte einen knappen, aber wichtigen Sieg für Griesheim. Foto: Christian Klein (Foto Klein) Georg Bilogrevic (in rot) holte einen knappen, aber wichtigen Sieg für Griesheim.
Neu-Isenburg. 

Der Ringer-Derby nahm einen nicht ganz erwarteten Ausgang. Mit 18:14 setzte sich der ASV Griesheim beim KSV Neu-Isenburg durch und gewann damit zum Auftakt der Rückrunde erst seinen zweiten Hessenliga-Kampf. Die Isenburger können immerhin noch ein ausgeglichenes Punktekonto vorweisen.

Beide Kontrahenten konnten alle zehn Gewichtsklassen besetzen, und das Publikum kam bei immerhin vier Vergleichen, die über die volle Distanz von sechs Minuten gingen, auch auf seine Kosten. Am Ende gaben das Schwergewichts-Duell und der Freistilkampf in der 71-Kilo-Klasse den Ausschlag für die Frankfurter. Beide gingen mit 1:0 an Griesheim, wäre es andersherum gewesen, hätte für Neu-Isenburg am Ende zumindest noch ein Unentschieden gestanden. Und hätte dann noch Volkan Sabirsuyu bei seinem 3:0 (14:0)-Punktsieg in der 80-Kilo-Klasse gegen Ramazan Kesme auch nur einen Wertungspunkt mehr ergattert, hätte ein 4:0 durch Technische Überlegenheit zu Buche gestanden – und ein Neu-Isenburger Gesamterfolg. Hätte, wenn und aber – es kam anders.

Im Schwergewicht (bis 130 Kilo) setzte sich Georg Bilogrevic nach einem 2:4-Rückstand in den letzten 35 Sekunden dank zweier Zwei-Punkte-Wertungen noch durch und sicherte so dem ASV einen knappen Sieg. Noch knapper ging es im 71-Kilo-Kampf zwischen Aryan Ashrati und Danial Rastegaryfar zu. Der Griesheimer Rastegaryfar führte in der letzten Runde bereits 6:2, ehe Ashrati für eine schöne Aktion mit vier Punkten belohnt wurde. Doch Rastegaryfar konnte noch einmal kontern und den einen Zähler zum 1:0-Sieg holen.

Die restlichen Kämpfe waren klare Angelegenheiten. Bei den Gastgebern kam neben Sabirsuyu auch noch Thomas Zahos (98 Kilo) gegen Renol Yusufov zum 3:0 (16:6)-Punktsieg. Der Griesheimer hatte zu Beginn eine hohe Wertung erzielt, was ihn vor der technischen Unterlegenheit bewahrte, da er bis zum Ende durchhielt. Die Brüder Pamir (61 Kilo) und Bahir (66 Kilo) Jamalzai schulterten ihre Gegner Navid Samadi beziehungsweise Carl Hörnis nach 90 Sekunden sowie 125 Sekunden.

Die weiteren Griesheimer Siege errangen Quais Kamali (57 Kilo), der gegen Nasrula Mirbaz schon nach 78 Sekunden genügend Punkte für eine Technische Überlegenheit zusammen hatte, sowie Mischa Mamoyan und Hamid Reza Afzali, die im griechisch-römischen sowie im freien Stil der 75-Kilo-Klasse ihre Kontrahenten Dimitrios Filippidis nach 59 Sekunden und Masehullah Kazikehl nach 1:45 Minuten aufs Kreuz legten. Den dritten Schultersieg der Gäste verbuchte Monir Ahmad Ahmadi (86 Kilo), der Nikolay Baboglo nach 42 Sekunden niedergerungen hatte.

Zwei Kämpfe in vier Tagen

Beiden Staffeln stehen nun kräftezehrende Tage bevor. Sowohl am Samstag wie auch am Dienstag geht es in der Hessenliga auf die Matte. Der ASV Griesheim hat am Samstag (20 Uhr) Heimrecht gegen Schlusslicht RSV Elgershausen, da sollte der dritte Saisonerfolg möglich sein. Am Reformationstag gastiert der ASV dann beim Tabellenzweiten KSV Waldaschaff.

Der KSV Neu-Isenburg muss morgen zum punktgleichen RV Haibach vor die Tore Aschaffenburgs, ehe es am Dienstag (10.30 Uhr) zum Heimkampf in der Brüder-Grimm-Schule gegen den Vorletzten FSV Münster kommt.

(wag)
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