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Fußball-Verbandsliga: Abschlussfahrt nach Wald-Michelbach

Am für dieses Jahr letzten kompletten Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Süd muss Türk Gücü Friedberg noch einmal beißen: Es geht knapp 120 Kilometer südwärts zu Eintracht Wald-Michelbach.
Hoch das Bein: Nicht ganz synchron sind Sandzaks Riki Hirakawa (links) und Adrian Bothor (Hanau 93). Foto: Christian Klein (FotoKlein) Hoch das Bein: Nicht ganz synchron sind Sandzaks Riki Hirakawa (links) und Adrian Bothor (Hanau 93).
Frankfurt. 

Der FV Bad Vilbel verabschiedete sich bereits am gestrigen Freitag mit dem 4:0 gegen Rot-Weiss Frankfurt II in die Winterpause (siehe Extratext). Die Frankfurter müssen am Sonntag in einer Woche noch zum Nachholspiel bei Germania Ober-Roden antreten, und auch Viktoria Urberach und Schlusslicht SG Bruchköbel treffen dann noch aufeinander. Für alle anderen ist mit dem Abpfiff am morgigen Sonntag das Fußballjahr beendet.

Also auch für den SV FC Sandzak, der zum Abschluss den Hanauer SC empfängt (14.45 Uhr).

Bei Türk Gücü Friedberg hat man sich auf die Reise in den Odenwald eingestellt. Die Spieler werden mit zwei Kleinbussen nach Wald-Michelbach transportiert und treffen sich dort mit Trainer Mustafa Fil, der 40 Kilometer näher am Spielort wohnt. Und der „eigentlich gute Erinnerungen“ an Wald-Michelbach hat, seit er 2014 dort mit der Spvgg. Oberrad den Aufstieg in die Hessenliga feierte. „Das bleibt natürlich unvergesslich, auch wenn wir zuletzt mit Türk Gücü dort verloren haben. Jeder weiß, dass Wald-Michelbach zu Hause bärenstark ist. Es ist einfach total unangenehm dort zu spielen, was an mehreren Faktoren liegt: Der Platz ist ungewöhnlich groß für einen Kunstrasen, liegt direkt am Hang und auf einer Seite ist eine sechs Meter hohe Mauer. Da kommt einfach nicht so ein Sportplatz-Feeling auf, wie man es sonst kennt. Aber das kann keine Entschuldigung für eine schlechte Leistung sein. Wir spielen um viel und wollen erfolgreich zurückkommen“, sagt Fil. Unsicher ist, ob der angeschlagene Florian Decise spielen kann, die „Abschlussfahrt“ wird er aber laut Fil in jedem Fall mitmachen.

Für den SV FC Sandzak geht mit dem Heimspiel gegen den Hanauer SC ein bewegtes Jahr zu Ende. Die Frankfurter stiegen im Sommer auf und mussten sich erst an die Liga gewöhnen – in mancherlei Hinsicht. Dabei erwies es sich als kluger Schachzug, einen erfahrenen Trainer wie Aleksandar Pajic zu verpflichten, der auch jetzt, nach drei sieglosen Spielen, nicht aus der Ruhe zu bringen ist.

„Wir sind nach wie vor heiß auf jeden Punkt, zumal wir nach vier Auswärtsspielen endlich wieder zu Hause dran sind. Wir wissen aber auch, dass die Spiele die schwierigsten sind, bei denen jeder denkt, man hätte sie schon vorher gewonnen“, sagt er – und will sich von der Hanauer Negativserie von zuletzt fünf sieglosen Partien nicht blenden lassen.

(rst)

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