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Squash: Alexandra Kotkolik und Andreas Omlor: Erstaunliche Squash-Meister aus Maintal

Am Ende der Hessischen Squash-Meisterschaften in Kassel standen zwei Rekorde: Noch nie gewann eine Frau, die jünger als die Maintalerin Alexandra Kotkolik war, noch nie ein Mann, der mehr Jahre auf dem Buckel hätte als Vereinskollege Andreas Omlor.
Jung und alt meisterlich vereint: Die Maintaler Alexandra Kotkolik und Andreas Omlor. Jung und alt meisterlich vereint: Die Maintaler Alexandra Kotkolik und Andreas Omlor.
Frankfurt. 

Am Ende der Hessischen Squash-Meisterschaften in Kassel standen zwei Rekorde: Noch nie gewann eine Frau, die jünger als die Maintalerin Alexandra Kotkolik war, noch nie ein Mann, der mehr Jahre auf dem Buckel hätte als Vereinskollege Andreas Omlor.

Da bei insgesamt 40 Teilnehmern weder bei den Herren (Florian Silbernagel) noch bei den Damen (Sharon Sinclair/beide SC Monopol Frankfurt) die dann favorisierten Titelverteidiger gemeldet hatten, wurden die Karten in diesem Jahr neu gemischt. Da auch Nationalspielerin Saskia Beinhard (Frankfurt) und Mareike Omlor (SC Yellow Dot Maintal) fehlten, galt die jüngste Teilnehmerin der Meisterschaft als Favoritin. Dieser Rolle wurde die 16-jährige nationale U17-Vizemeisterin auch gerecht. Alexandra Kotkolik gab während des Turniers keinen Satz ab. Im Finale besiegte sie Stefanie Freihube von den Skwosch-Fröschen Marburg 11:9, 11:4, 11:5. Mit ihren Sieg übernahm Kotkolik auch die Führung in der hessischen Rangliste.

Sehr zur Freude ihres Club-Trainers Andreas Omlor. Der ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass er bald darauf selbst jubeln würde. Dass der 49-Jährige das Finale gegen den einzigen gemeldeten Bundesligaspieler des SC Monopol Frankfurt erreichen würde, war zu erwarten gewesen.

Dass er aber Kai Wetzstein besiegen könnte, eigentlich nicht. Der Routinier erwischte aber einen perfekten Tag und konnte nach 50 Minuten es selbst nicht glauben, dass er den auf Rang neun der deutschen Rangliste platzierten Favoriten 14:12, 11:8, 4:11 und 11:7 besiegt hatte. Damit holte sich der 13-malige Finalist bei einer Hessenmeisterschaft elf Jahre nach seinem letzten Triumph seinen fünften Landestitel. Dass er das Können und „das Händchen“ für einen solchen Coup immer noch hat, ist in Fachkreisen bekannt. Dass er kurz vor seinem 50. Geburtstag aber auch noch konditionell so gut in Form, um einen deutschen Spitzenspieler in die Schranken zu weisen, ist schon erstaunlich.

Und damit nicht genug: Durch die gewonnene Hessenmeisterschaft übernahm Andreas Omlor auch die Führung in der hessischen Rangliste.

(löf )

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