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Fußball-Gruppenliga: Alle Kräfte mobilisieren

Es sind zwar noch sieben Spieltage in der Gruppenliga zu absolvieren, doch die Spvgg. Griesheim plant schon längst für Kreisoberliga.
Imad Charkaoui (links) ist mit den Sportfreunden und Ermin Mehmedinovic mit dem SV BKC Bosnien diesmal auswärts gefordert. Aber wenigstens nicht auf einem Hartplatz . . . Foto: Christian Klein (FotoKlein) Imad Charkaoui (links) ist mit den Sportfreunden und Ermin Mehmedinovic mit dem SV BKC Bosnien diesmal auswärts gefordert. Aber wenigstens nicht auf einem Hartplatz . . .
Frankfurt. 

Nach dem grandiosen 6:0 im Nachholspiel gegen Tabellenführer FC Kalbach steht für die SG Bornheim/Grün-Weiß in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West nun am Sonntag (alle Spiele ab 15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Hausen das nächste Frankfurter Duell an. Bei aller Freude über den jüngsten Erfolg mahnt Trainer Maik Rudolf: „Dieses Spiel müssen wir jetzt genauso ernstnehmen und unbedingt nachlegen, dann erst wird der Sieg über die Kalbacher wirklich wertvoll.“

Nicht untergehen

Der FV Hausen steht nach dem jüngsten 0:1 gegen Nieder-Erlenbach im Kampf um den Klassenverbleib mit dem Rücken zur Wand. „Wir haben unsere Torchancen liegenlassen“, bemängelt Trainer Martin Reyschmidt, „da kamen Unvermögen und Pech zusammen.“ Seine Mannschaft sieht er als krassen Außenseiter: „Wenn wir dort nicht unter die Räder kommen ist das schon ein Erfolg.“ Mohamed El Baouti (Urlaub) und Robin Westerwald (Fußverletzung) fallen aus.

Der SV BKC Bosnien steht am Sonntag beim FC Oberstedten und danach gegen den VfB Friedberg vor zwei richtungweisenden Spielen. „Wir werden jetzt alle Kräfte mobilisieren“, kündigt der Sportliche Leiter Admir Malohodzic an, der sich beim Oberurseler Stadtteilverein etwas ausrechnet. „Es sind einige Akteure wieder im Training, die zuletzt verletzt ausfielen.“

In der Favoritenrolle

Der FFV Sportfreunde steht vor dem Spiel beim VfB Friedberg in einer aussichtsreichen Position im Kampf um den Tabellenrang zwei. „Wir nehmen die Favoritenrolle an. Aber die ist auf dem Papier und nicht auf dem Platz“, meint Trainer Mehmet Somun, „zudem vermute ich, dass bei den Friedbergern nach dem Rücktritt von Trainer Andreas Pelka neue Kräfte freigemacht werden.“ Ricardo Vallejo (Urlaub) fällt aus, während hinter dem Einsatz des angeschlagenen Okan Ilkiz noch ein Fragezeichen steht. Zurückgemeldet haben sich Francesco Puglisi und Emre Kadimli.

Trennung von Pintol

Die Erfolgsserie der FG Seckbach riss am Sonntag mit dem 1:4 gegen Kalbach. „Auch wenn wir 60 Minuten gut mitgemischt haben, muss man diese Niederlage akzeptieren“, sagt Trainer Thomas Spahn. Beim SKV Beienheim, der beim Thema Klassenerhalt mit dem 2:0 beim FC Neu-Anspach am Mittwoch ein ganzes Stück weitergekommen ist, erwartet Spahn „ein Kampfspiel“ und fügt hinzu: „Wir haben die Woche über auf unserem Rasenplatz trainiert, um uns auf den holprigen Fußballplatz in Beienheim vorzubereiten.“ Nicht dabei sein wird Offensivspieler Elvir Pintol, der nicht mehr zur Verfügung zu steht, da er zu wenig eingesetzt worden sei. Spahn nimmt dazu Stellung: „Ein entscheidendes Kriterium über die Einsätze ist die Trainingsbeteiligung und die war bei Elvir nicht mehr ausreichend. Gegenüber anderen Spielern, die zu 98 Prozent im Training sind, können wir es nicht verantworten, einen Spieler mit 50 Prozent Trainingsbeteiligung von Anfang an zu bringen. Wir trennen uns aber ohne Groll voneinander.“

(ehr)

Kalbach hat etwas gutzumachen

Spitzenreiter FC Kalbach verlor zwar zwei der letzten drei Begegnungen, steht aber mit drei Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger SC Dortelweil

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