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Hessenliga: "Alle Türen offenhalten"

Die ungeklärte Abstiegssituation (siehe Extratext) ist ein Thema in der Hessenliga und natürlich die Frage, ob Hessen Dreieich am Samstag vorzeitig Meister wird.
Das könnte wehtun: Frankfurts Patrick Gürser erwartet den Schuss von Vellmars Max Blahout. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Das könnte wehtun: Frankfurts Patrick Gürser erwartet den Schuss von Vellmars Max Blahout.
Frankfurt. 

Rot-Weiss Frankfurt war am vergangenen Wochenende in der Fußball-Hessenliga spielfrei – und doch zumindest ein „kleiner Sieger“. Schließlich verloren mit Viktoria Griesheim und dem OSC Vellmar die beiden im Abstiegskampf noch in Reichweite liegenden Konkurrenten. Am morgigen Samstag wollen die „Roten“ selbst etwas für sich tun und gegen die Spvgg. Neu-Isenburg endlich wieder punkten. Gleichzeitig bahnt sich in gleich zwei Spitzenspielen eine Entscheidung im Kampf um die Plätze eins und zwei an. Alle Partien beginnen um 15 Uhr.

Für Rot-Weiss Frankfurt kam das spielfreie Wochenende zum richtigen Zeitpunkt. Abschalten war am Samstag und Sonntag angesagt und wichtig. „Ab Montag haben wir wieder rangeklotzt, die Stimmung in der Mannschaft ist gut und wir wollen versuchen, uns alle Türen offenzuhalten“, sagt Trainer Hicham Tahrioui. Er muss gegen die Spvgg. Neu-Isenburg auf den gesperrten Luka Scholten verzichten, kann aber wieder auf Kapitän Damir Topcagic zurückgreifen. Außerdem will er Patrick Gürser nach überstandener Verletzung zumindest auf der Bank dabeihaben.

Die Spvgg. Neu-Isenburg , die sich schon auf ein zweites Jahr in der Hessenliga freut, will laut Trainer Peter Hoffmann „nichts herschenken“. Und zwar auch, um sich gegenüber den übrigen Teams im Abstiegskampf fair zu verhalten.

Die Marke von 70 Punkten, die im vergangenen Jahr zum Titelgewinn reichte, hat Hessen Dreieich bereits drei Spieltage vor Schluss überboten. Diesmal ist das allerdings noch nicht genug. Ein Punkt muss noch her, dann ist der Aufstieg in die Regionalliga Südwest auch rechnerisch sicher. Der soll am Samstag im Spiel bei Bayern Alzenau geholt werden.

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Es wird noch ein paar Tage dauern, ehe im Abstiegskampf der Fußball-Hessenliga Klarheit herrscht. Vermutlich zieht sich das bis zum 27.

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„Wir sind total fokussiert. Beim Training hat sich die Mannschaft gut präsentiert und viel Spielfreude auf den Platz gebracht. Die Jungs wollen’s wissen. Sie wollen unbedingt am Wochenende den Sack zumachen“, berichtet Trainer Rudi Bommer. Dass Bayern Alzenau aufgrund der nur noch geringen Aufstiegschancen unmotiviert auflaufen wird, hält der 60-Jährige für ausgeschlossen: „Das ist ein harter Brocken. Dieses Derby ist etwas Besonderes, es geht immer heiß her in Alzenau. Von daher sind wir konzentriert und werden versuchen, unser Spiel wie gewohnt durchzubringen.“ Verzichten muss der Tabellenführer dabei auf die Dienste von Leistungsträger Loris Weiss, der aufgrund einer Syndesmoseband-verletzung den Rest der Saison verpassen wird. Seine Position wird voraussichtlich Marc Schnier übernehmen, der bereits am vergangenen Wochenende gegen Hadamar für Weiss ins Match kam und zu überzeugen wusste. „Vorne haben wir insgesamt sehr gute Qualität, so dass wir diesen Ausfall kompensieren können“, so Bommer. Tim Fließ, der zuletzt ausgesetzt hatte, ist wieder dabei. Und dann gab es noch gute Neuigkeiten um Niko Opper: Der Kapitän verlängerte seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis Sommer 2020.

(rst)

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