E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 28°C

Fußball: Als Einheit in die Bundesliga

Von Die A-Junioren des FSV Frankfurt haben alles abgeräumt: Hessenmeister, Hessenpokalsieger und Bundesliga-Aufsteiger lautet ihre Bilanz der Saison 2017/18.
Symbolisch: Nach 210 Minuten packendem Aufstiegskampf war der FSV mit Luca Bazzoli obenauf und Elversberg mit Julius Maximilian Becker am Boden. Foto: Marcel Lorenz Symbolisch: Nach 210 Minuten packendem Aufstiegskampf war der FSV mit Luca Bazzoli obenauf und Elversberg mit Julius Maximilian Becker am Boden.
Frankfurt. 

Mit 23 Siegen in 26 Spielen haben die A-Jugendfußballer des FSV Frankfurt die U19-Hessenliga in der vergangenen Saison klar dominiert. Sechs Punkte Vorsprung waren es am Ende auf das ebenfalls sehr konstante Team von Darmstadt 98, einem von nur zwei Gegnern, die gegen die Bornheimer in der vergangenen Punktrunde ein Spiel gewinnen konnten.

Die Niederlage gegen Darmstadt setzte es Anfang September. „Wir haben damals den Kopf nicht hängen lassen, uns dann die Tabellenführung geholt und sie nie wieder abgegeben“, lobt Trainer Hakan Sünal sein Team, das bis zum 1:3 gegen Viktoria Fulda anschließend sieben Monate ohne Niederlage blieb. Bayern Alzenau schaffte das einzige Unentschieden gegen den FSV – für den die Meisterschaft aber nur ein Zwischenziel war.

Im ersten Aufstiegsspiel dann der Schock: Der SV Elversberg, Meister der Regionalliga Südwest, erwies sich als kerniger Gegner und gewann auf einem Nebenplatz am Bornheimer Hang vor gut 750 Zuschauern mit 2:1. Und der Siegtreffer in der Nachspielzeit war keineswegs unverdient für die Saarländer, die an diesem Tag das etwas bessere Team waren. „Ich fand, wir waren schon in der zweiten Halbzeit des Hinspiels richtig gut und hätten auch gewinnen können. Aber vielleicht war es auch gut so, denn so waren wir noch ehrgeiziger und fokussierter auf das Rückspiel, während sich Elversberg vielleicht einen Tick zu sicher war“, mutmaßt Sünal. Er war sich allemal gewiss, dass seine Mannschaft im Rückspiel noch würde aufdrehen können. Und so kam es auch: Mit 5:1 (nach Verlängerung) fegte der FSV über Elversberg hinweg und sicherte sich so einen Platz in der U19-Bundesliga Süd/Südwest.

Es wird viel rotiert

Wie in der gesamten Saison profitierten die Bornheimer aus Sicht des Trainers auch in der Aufstiegsrunde von der Tatsache, dass der Kern der Mannschaft seit der U15 zusammenspielt. Außerdem sei es dem Zusammenhalt förderlich gewesen, dass viele Spieler möglichst viel Spielzeit bekommen hätten: „Es ist meine Philosophie, viel zu rotieren und fast nie mit der gleichen Elf zu spielen. Wir orientieren uns viel am Gegner und daran, was für Spielertypen man gerade braucht. Und so waren viele voll dabei und wir hatten nie personelle Probleme. Ich hätte auch zwei Mannschaften aufstellen können, die unter den ersten Fünf gelandet wären“, so der FSV-Trainer.

Besondere Identität

Und jetzt also Bundesliga. Mit Spielen gegen die Erstligisten Düsseldorf, Köln und Wolfsburg stimmt sich der FSV darauf ein. „Wenn wir das hinter uns haben wissen wir in etwa, wo wir stehen“, vermutet Sünal. Der Kader wurde seiner Meinung nach „auf den Positionen, wo das nötig war, sehr gut verstärkt“. Nur drei Spieler haben den Verein verlassen, zwei wurden bereits in die in der Regionalliga spielende Erste Mannschaft übernommen. Und nun heiße es von Anfang an „mit allem, was wir haben, um den Klassenerhalt kämpfen“. Wobei der Coach einen Trumpf bei seinem Team wähnt: „Wir haben viele Spieler mit einer FSV-Identität.“

Auch im DFB-Junioren-Vereinspokal ist die U19 des FSV Frankfurt übrigens in der neuen Saison vertreten – eine Premiere für den Verein. Auf dem Weg ins Hessenpokal-Finale wurde Erstligist Eintracht Frankfurt mit 1:0 nach Verlängerung aus dem Weg geräumt und im Endspiel gab es ein 4:1 gegen Kickers Offenbach. Die Belohnung: In der ersten Runde des DFB-Pokals kommt am 1. September der FC St. Pauli an den Bornheimer Hang. „Das haben sich die Jungs mit einer sensationellen Saison verdient“, findet der Trainer.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen