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Bowling: Ambitioniert in die neue Runde

Von Die Frankfurter Bowling-Spieler wollen in der Zweiten Bundesliga oben mitmischen. Beim ersten Durchgang unterstrichen sie ihre Ambitionen.
Blau-Gelber Hoffnungs- und Leistungsträger, hier noch im Trikot der Konkurrenz: Dominik Neldner. Foto: Christian Klein Blau-Gelber Hoffnungs- und Leistungsträger, hier noch im Trikot der Konkurrenz: Dominik Neldner.
Frankfurt. 

Abstiegsängste sollen in dieser Saison weder beim BC Blau-Gelb Frankfurt noch beim ABV Frankfurt ein Thema sein. Beide Teams gingen die Zweite Bundesliga Süd mit Verstärkungen und ambitioniert an – und beide starteten gut. Hinter dem sehr starken Neuling BK München (24 Punkte) belegten die Blau-Gelben beim Liga-Auftakt in Nürnberg mit 21 Zählern Rang zwei, der ABV folgte mit 18 Punkten einen Platz dahinter.

Die Fluktuation beim BC Blau-Gelb Frankfurt war gering. Das Team verlassen haben lediglich Routinier Dale Robison, der ohnehin nur sporadisch zur Verfügung stand, sowie Bernd Hensel. Mehr als ein Ersatz ist Neuzugang Dominik Neldner. Der Deutsche Mixed-Meister von 2009 hatte eine Pause vom aktiven Bowling eingelegt. Dem Sportgeschehen blieb er jedoch verbunden, da er gemeinsam mit den mehrmaligen Deutschen Meistern Frank Heine (Deutschlands Bowler des Jahres 2004) sowie Karsten Aust in deren Langener Bowling-Pro-Shop arbeitet. Mit den beiden spielte er einst in der Bundesliga für den inzwischen aufgelösten BC Gießen. Nun überredeten die Leistungsträger des BC Blau Gelb ihren Kollegen, für den Frankfurter Zweitligisten wieder zur Kugel zu greifen.

Beim Auftakt in Nürnberg war Neldner mit einem Schnitt von 215,00 Pins gleich der zweitbeste Spieler nach dem Mainzer Ron Hurt (219,56). Und da auch Mike Mank (202,89) und Björn Weis (201,78) gut in Form waren, Routinier Aust und Philipp Gladigau bis auf zwei schwache Spiele ebenfalls zu überzeugen wussten, sprang am Ende nach sechs Siegen und dem zweitbesten Teamschnitt selbst ohne den verletzten Heine der zweite Platz heraus.

Den knappsten Sieg (1066:1059) landeten die Blau-Gelben gegen den ABV Frankfurt , der mit 18 Punkten auf Rang drei folgte. „Wir haben uns gut verstärkt, so dass ich mir um den Klassenerhalt keine Sorgen mache. Läuft es so harmonisch wie in der Vorbereitung, ist in der Endabrechnung ein Platz unter den besten Drei drin“, glaubt Joachim Lucke, der seit der Vereinsgründung 1991 dem Verein vorsteht. „Zu meiner Zeit war die Zweite Bundesliga viel gemütlicher. Jetzt geht es dort sehr sportlich zu“, bekennt der viermalige Deutsche Senioren-Meister.

Blau-Gelb sammelt erst einmal Erfahrung

Sie kamen überraschend ins Bowling-Unterhaus. In der Aufstiegsrunde verpasste Hessenmeister BC Blau-Gelb Frankfurt als Vierter knapp das Ziel.

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Leistungsträger ist sein Sohn Marc Lucke, der in Nürnberg mit einem Schnitt von 209,67 Pins zu den besten Spielern gehörte. Neu in der Mannschaft sind Michael Curti und Jakob Elliott. Curti ist ein Routinier, der zuletzt in Wiesbaden spielte. „Um den bemühe ich mich seit zehn Jahren“, schildert Joachim Lucke. Eliott kam aus Erfurt, in Frankfurt absolvierte er derzeit eine Ausbildung, und so schloss er sich dem Verein an.

In Nürnberg lief es bei den Neuzugängen noch nicht so gut, dafür aber bei den jüngsten Teammitgliedern Dennis Hübner (204,22) und Sven Henrich (198,89). „Sie wurden in der vergangenen Saison an diese Klasse herangeführt, jetzt erwarte ich von ihnen eine Leistungsexplosion“, so der Vereinsvorsitzende. Die Mannschaft komplettiert noch Benjamin Dietz; ein neuer Name, aber kein neuer Spieler. Der Deutsche Meister im Doppel von 2007 spielt seit eh und je für den ABV – bislang als Benjamin Pachonik. Nun hat er nach der Hochzeit den Namen seiner Frau angenommen.

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