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Tennis: Andreas Ainalides spielt bei der Uni-EM für Frankfurt

Von Welcher Sportler möchte nicht einmal an einem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Für Andreas Ainalides (TK Langen) und Jan Lukas Kern vom SC SAFO Frankfurt hat sich der Traum erfüllt: Sie spielten in Madrid für die Frankfurter Goethe-Universität bei der Mannschafts-EM.
Andreas Ainalides Foto: Hikmet Temizer Andreas Ainalides
Langen. 

„Es war ein großartiges Erlebnis, das ich gern auch wiederholen würde“, sagte Andreas Ainalides, der für seine Teilnahme an der Uni-Europameisterschaft einen Hessenliga-Spieltag ausfallen ließ.

Nicht nur das Sportliche hatte es ihm angetan, sondern in erster Linie die Atmosphäre, das Miteinander mit Spielern aus Universitäten vieler europäischer Nationen. „Es war hervorragend organisiert. Alle Mannschaften haben auf dem Campus gewohnt, in einem Studentenwohnheim. Einziger Nachteil war, dass die Anlage weit außerhalb Madrids lag.“ Das hessische Quartett – Marc Rittershofen und Stefan Marion vom TC Steinbach gehörten noch zum Team – mietete sich daher ein Auto. Die Fahrt in die City dauerte 30 Minuten. „Nach dem anstrengenden Tag auf der Anlage kostete es schon eine Überwindung, den Stadtbummel abends anzuhängen“, schilderte Ainalides. „Aber, wenn man schon einmal da war . . .“

Doch natürlich war man in Madrid in erster Linie wegen des Sports. Der Deutsche Uni-Meister erwischte eine sehr schwere Vorrundengruppe. Erster Gruppengegner der Frankfurter war die Universität Innsbruck, 2016 Finalist der EM. Ainalides bekam es an Position eins mit Patrick Ofner zu tun, schon mal die Nummer 520 der Welt. „Es war eine sehr harte Nuss. Im ersten Satz habe ich zweimal einen 40:0-Vorsprung verspielt, da war mehr drin“, erzählte der Heusenstammer, der an der Goethe-Uni die Fächer Sport und Chemie auf Lehramt studiert, nach der 3:6, 3:6-Niederlage. Im Doppel spielte er mit Jan Lukas Kern, das deutsche Paar erst im Champions-Tiebreak. Die Partie endete 3:0 für Innsbruck, das am Ende Dritter wurde.

Nächster Gegner war der französische Meister Grenoble Alpes Uni. An Position eins verlor Rittershofen, Ainalides bekam es bei seiner Drei-Satz-Niederlage mit einem ihm überlegenen Gegner zu tun. „Es waren brutale Bedingungen. Wir spielten auf einem Hartplatz, der bei 37 Grad Hitze regelrecht glühte.“ Im Doppel gelang Ainalides/Rittershofen auf dem schnellen Belag immerhin ein Drei-Satz-Sieg, die Begegnung ging 1:2 verloren. Das Team aus Grenoble stieß später bis ins Finale vor, wo es den Titel aber der gastgebenden Camilo José Cela Universidad aus Madrid überlassen musste.

Ein Erfolgserlebnis sollte es noch geben. Zum Abschluss der Gruppenspiele bezwang Uni Frankfurt die Norwegian School of Economics 3:0. Ainalides trug mit einem 6:2, 6:3-Erfolg seinen Teil zu diesem Sieg bei.

Während seine in der pausierenden Verbandsliga aktiven drei Teamgefährten dann noch die Platzierungsspiele bestritten – Frankfurt belegte am Ende Rang elf –, flog der 27-Jährige am Freitag eilig gen Frankfurt, um für den TK Langen die letzten beiden Hessenliga-Spiele zu bestreiten. „So habe ich auch den gemeinsamen Abend mit allen Teilnehmern verpasst. Schade – vielleicht werde ich es nächstes Jahr nachholen“, liebäugelt Andreas Ainalides mit einer erneuten EM-Teilnahme.

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