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Fußball: Auf dem „Durchmarsch“

Drei Titelgewinne in Folge: Die Erfolgsstory des SV Pars Neu-Isenburg ist eine besondere.
Robuster Zweikämpfer: Ex-FSV-Profi Gledson (links), hier im Zweikampf mit dem ehemaligen Eintrachtler Ugur Albayrak. Künftig wird Gledson in der Kreisoberliga die Stürmer an die Kette legen. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Robuster Zweikämpfer: Ex-FSV-Profi Gledson (links), hier im Zweikampf mit dem ehemaligen Eintrachtler Ugur Albayrak. Künftig wird Gledson in der Kreisoberliga die Stürmer an die Kette legen.
Neu-Isenburg. 

Nach der Meisterschaft in der C-Liga (14/15) und der B-Liga (15/16) zeigte die Mannschaft von Spielertrainer Sasan Tabib auch umgehend in der Fußball-Kreisliga A Offenbach West ihre fußballerischen Fähigkeiten. Am Ende stand erneut Platz eins mit beachtlichen 13 Punkten Vorsprung auf Vizemeister und Mitaufsteiger FC Fortuna Offenbach. „Die Qualität der Spieler ist da, und wir haben unseren Plan durchgezogen“, freute sich Tabib nach dem dritten „Durchmarsch“ in Folge. „Wir wollen guten Fußball spielen und auch neue Freunde gewinnen, dies ist uns sicher gelungen.“

Insgesamt ging seine Mannschaft nur zwei Mal als Verlierer vom Platz. In der Rückrunde gewannen die Neu-Isenburger 14 Begegnungen, nur beim spektakulärem 6:6 bei Maroc Offenbach reichte es nicht ganz. Allerdings wurde durch dieses Unentschieden vorzeitig die Meisterschaft klargemacht.

Beste Mannschaft der Vorrunde, bestes Team in der Rückrunde, „und auch das Toreschießen haben wir auf mehrere Schultern verteilt“, freut sich der Trainer über die Vielzahl seiner Schützen. Insgesamt waren es 19 Akteure, die für die sage und schreibe 142 Tore sorgten. Gökhan Öztas (32), Hatem Erdem (25), Güner Özdamar (24), der erst in der Winterpause zum SV Pars wechselte, und Kevin Puls (12) trafen dabei an häufigsten. „Wir haben uns vor der vergangenen Saison sinnvoll verstärkt und werden dies auch jetzt tun“, blickt Tabib schon mal auf die neue Runde in der Kreisoberliga Offenbach voraus. „Wir wollen die Abläufe und den Matchplan weiter vereinheitlichen und effizient auftreten.“

Nicht nur in der Meisterschaft feierten die Neu-Isenburger, 2014 aus einer Betriebssportmannschaft hervorgegangen, Erfolge. Im Kreispokal erreichten sie das Halbfinale und schieden aufgrund eines Eigentors in der Nachspielzeit unglücklich gegen den späteren Pokalsieger Sportfreunde Seligenstadt aus. Und beim Futsal – der vom Weltfußballverband Fifa bevorzugten Variante des Hallenfußballs – überraschte der SV Pars ebenfalls, kam er doch bis ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft, ehe man am Rekordmeister Panthers Hamburg scheiterte.

Pars ist im übrigen eine alte Bezeichnung für die iranische Provinz Fars. Iraner überwiegen aber nicht im Aufgebot der Meisters, der sozusagen „international“ aufgestellt ist und in dem wie mit Islam Ispir (unter anderem FSV Frankfurt und Viktoria Aschaffenburg) einige Akteure mit Erfahrung aus deutlich höheren Ligen stehen.

In der neuen Saison soll nun an die bisherigen Erfolge angeknüpft werden. „Wir würden schon ganz gerne unter den ersten fünf Mannschaften in der Kreisoberliga mitmischen“, sagt Tabib. Auch im Kreispokal soll es wieder weit gehen. „Und wir träumen vom Futsal, wollen den Erfolg der letzten Saison noch verbessern und wenn möglich sogar die Deutsche Meisterschaft gewinnen.“

Perspektive für Gledson

Dass die Ambitionen der Neu-Isenburger ungebrochen hoch sind, zeigt der Coup, der ihnen mit der Verpflichtung des Brasilianers Gledson da Silva gelang. Der ehemalige Bundesligaspieler, unter anderem für den VfB Stuttgart und Hansa Rostock aktiv und zuletzt beim FSV Frankfurt, wird künftig als Innenverteidiger für den SV Pars auflaufen. „Mit seiner Erfahrung kann er uns auf jeden Fall weiterhelfen“, freut sich Tabib auf den 37-Jährigen. „Wir haben ihm zudem eine berufliche Perspektive geboten“, erläutert der Coach das Zustandekommen des auf Kreisebene schon spektakulären Transfers.

Gledson ist natürlich nicht die einzige Neuverpflichtung. So kam Ahmet Sahinler vom Türkischen SC Offenbach. „Ich wollte unbedingt noch einen Linksfuß, um unser Spiel breiter aufzustellen“, erklärt Tabib. Desweiteren sind noch Raffaele La Mattina vom SC Hessen Dreieich als Torwart, Anil Albayrak (SG Bad Soden), Daniel Hudak (SG Rosenhöhe) sowie Michael Berhe und Aron Kifle (beide TuS Zeppelinheim) zum Kreisoberliga-Kader gestoßen.

Dem gegenüber stehen vier Abgänge, doch nur Hatem Erdem, dessen neuer Club noch unbekannt ist, war Stammspieler. Der SV Pars Neu-Isenburg scheint also gut aufgestellt für die Kreisoberliga.

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