E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 28°C

Hockey: Aufstieg nicht ausgeschlossen

Von Der SC 80 Frankfurt startet heute als Tabellenzweiter in die Rückrunde der Zweiten Bundesliga.
Max Flößer (Nr. 5) hat getroffen, Jakob Cyrus gratuliert herzlich. So darf es heute, geht es nach den „80ern“, auch wieder sein. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Max Flößer (Nr. 5) hat getroffen, Jakob Cyrus gratuliert herzlich. So darf es heute, geht es nach den „80ern“, auch wieder sein.
Frankfurt. 

„Wir wollen von Spiel zu Spiel denken, einfach Gas geben und dann mal schauen, was letztlich dabei herumkommt“, sagt Nicklas Benecke zu den Aussichten des SC 80 Frankfurt in der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd – und muss selbst ein bisschen schmunzeln: „Was für ein Klassikerspruch.“ Klar ist, dass zum Rückrundenauftakt am heutigen Samstag (16 Uhr, Feldgerichtstraße) ein Heimsieg gegen die TG Frankenthal her sollte für den Tabellenzweiten, wenn er im Aufstiegsrennen Druck auf die Konkurrenz machen will.

Schon am nächsten Wochenende kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit dem bislang punktgleichen Tabellenführer Blau-Weiß Berlin. Und nicht nur im Grunewald, auch tags zuvor in Lichterfelde und eine Woche später in den Heimspielen gegen die Zehlendorfer Wespen und den SC Charlottenburg ist klar, dass der Weg in die Erste Liga vor allem über Berlin führt. Dabei waren es in der Hinrunde weder Blau-Weiß noch Zehlendorf (3.) oder der Vierte „TusLi“, sondern ausgerechnet der am schlechtesten platzierte Hauptstadtverein, gegen den die „80er“ die bislang einzige Niederlage kassierten: beim 0:1 in Charlottenburg.

Vorsichtige Ansprüche

Für Niklas Benecke muss Blau-Weiß Berlin mit der Favoritenrolle leben, also jene Mannschaft, die noch in der vergangenen Saison in der Ersten Liga spielte. Und die in der Halle punktgleich mit dem Staffelsieger Berliner HC denkbar knapp das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft verpasste. Davon waren die Frankfurter als Vierter in der Südgruppe dann doch einigermaßen weit entfernt. Trotzdem konnten sie ihre Tauglichkeit für die Erste Liga zumindest in der Halle wieder unter Beweis stellen.

Und nach der Hinrunde auf dem Feld, die allerdings schon wieder ein halbes Jahr zurückliegt, scheinen vorsichtige Ansprüche ja durchaus darstellbar. „Die Mannschaft hat sich für die harte und disziplinierte Arbeit der letzten Jahre belohnt und gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt“, lobt Benecke seine Leute und hat auch gleich einen Vorstellung davon, wie es weitergehen soll: „Ziel für die Rückrunde ist es, die gute Leistung der ersten Saisonhälfte zu wiederholen und zu beweisen, dass man zu recht da oben steht.“

Wie immer zu Beginn eines neuen Jahres wurden einige Jugendspieler zu den Herren übernommen und mit Mats Philippsen wird einer heute wohl schon spielen. „Teilweise brauchen die Jungs natürlich noch ein bisschen, um sich ans Männerhockey zu gewöhnen“, sagt Benecke. Für den Belgier Geoffroy Cosyns und den neuseeländischen Nationalspieler Leo Mitai-Wells gelte das nicht: „Sie werden gleich spielen und bringen auf jeden Fall noch mal ein bisschen Würze ins Team, menschlich wie spielerisch“, verrät der Coach. Das gelte auch für Christian Neumann, der von der TSG Neustadt zu den „80ern“ gewechselt ist und heute ebenfalls dabei sein wird.

Fehlen wird dagegen bis auf weiteres mit Leo Mann ein am Knie verletzter Leistungsträger. Und zudem ist Tim Dahm aus familiären Gründen diesmal nicht dabei, wenn es gegen den Tabellenvorletzten Frankenthal geht, einen „immer unangenehmen Gegner“, wie Benecke warnt.

SC 80, Zugänge: Geoffroy Cosyns (Royal Daring Brüssel), Leo Mitai-Wells (Midlands, Neuseeland) Mats Philippsen, Maximilian Groth, Justus Roth, Paul Burk, Kian Rokni (alle eigene Jugend), Christian Neumann (TSG Neustadt), Nils Kissel (Spandauer HTC). – Abgänge: Melvin Nobis (Wiesbadener THC), Paul Gerstenhöfer (ASV München), Luca Dahm, Karl Coronado-Haus (beide pausieren), Heinrich von Stechow (USA).

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen