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Handball: Aufstieg verpasst, Absturz besiegelt

Es war ein rabenschwarzer Spieltag für die Frankfurter Vereine in der Bezirksliga A.
Nicht allzu oft kamen Yannick Brode und seine Nieder Teamkollegen gegen die zupackende Abwehr der Wiesbadener zum Zuge. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Nicht allzu oft kamen Yannick Brode und seine Nieder Teamkollegen gegen die zupackende Abwehr der Wiesbadener zum Zuge.
Frankfurt. 

Die HSG Seckbach/Eintracht begrub nach einer denkwürdigen Niederlage gegen die HSG BIK Wiesbaden ihre Aufstiegshoffnungen, die Handballer der TSG Nordwest haben nach einem 25:31 im Kellerduell bei der MSG Niederhofheim/Sulzbach II auch ihre theoretische Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga A Frankfurt /Wiesbaden verspielt. Und die SG Nied konnte nach der Pleite gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III ihren Gästen zum Aufstieg gratulieren.

HSG Seckbach/Eintracht – HSG BIK Wiesbaden 32:35 (19:10). – „An dieser am Schluss auch noch unglücklichen Niederlage werden wir zu kauen haben und nun ganz sicher auch im nächsten Jahr Bezirksklasse spielen“, erklärte der völlig enttäuschte Trainer Klemens Naß. Sein Team hatte bereits mit zehn Toren (19:9/29.) vorne gelegen. Doch die Gäste mit einer gänzlich anderen Einstellung aus der Pause und zogen den Frankfurtern mit einer sehr defensiven 6:0-Deckung sowie einem überragenden Torwart den Zahn. Beim 21:16 witterten die Gäste endgültig ihre Chance, während bei der HSG nun auch die Deckung an Stabilität verlor. „Als in der 55. Minute mit zwei Pfostentreffern auch das Glück ausging war es um die HSG geschehen“, meinte Naß. Für Seckbach/Eintracht trafen: Schinzel (7), Austermann (6/4), Werner (5), Sommer, Seifert, Bushyla (je 3), Merz (2,) Könze, Baldes und Lindemann.

MSG Niederhofheim/Sulzbach II – TSG Nordwest 31:25 (15:14). – Bei der TSG plant man nicht erst nach dieser Niederlage beim Tabellenvorletzten für die B-Liga. Auch in der Liederbachhalle ging die Truppe von Trainer Volker Seeharsch wieder zahlenmäßig stark dezimiert ins Spiel. Und erneut machte letztlich die besser besetzte Bank den Unterschied. Für Nordwest trafen: Stüdemann, Toepfer, Kallis (je 5), Naumann (4), Jäger und Born (je 3).

SG Nied – HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III 19:32 (8:21). – Zwar legte der Tabellenführer den besseren Start hin, doch Nied blieb zunächst dran. Nach dem 4:4 durch Scheele spielten jedoch nur noch die Gäste und nutzten gnadenlos jeden Fehler der Nieder zu einer äußerst komfortablen 13-Tore-Führung zur Halbzeit. Ein stark verbessertes Nieder Team mit einem glänzend aufgelegten Martin Rumetsch im Tor sorgte immerhin für eine ausgeglichene zweite Hälfte. Der Aufstieg ist Wiesbaden nun nicht mehr zu nehmen. „Die Niederlage ist kein Beinbruch, auch wenn mich die erste Hälfte schon etwas geärgert hat. Aber letztlich war der Erfolg der Wiesbadener absolut verdient. Es gilt nun, die Kräfte zu bündeln, um aus den letzten drei Begegnungen mindestens noch zwei Punkte für den sicheren Klassenerhalt zu holen. Bei zwei Heimspielen sollte das klappen“, erklärte Nieds Coach Roland Gehron. Für Nied trafen: Trubljanin (5/2), Scheele (4), Strubelt (4/1), (Sturm 3), S. Kister (2) und Broser.

(ewa)

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