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Fußball-Gruppenliga: Außenseiter sucht seine Chance

Aus drei mach’ eins: Das Nachholspiel-Programm der Gruppenliga Frankfurt West ist nicht gänzlich überraschend auf eine Partie zusammengeschrumpft.
Fingerzeig: Bosniens Neuzugang Branislav Glamocanin vom TuS Makkabi hat in der Vorbereitung seine Torgefährlichkeit schon unter Beweis gestellt. Trifft er für sein neues Team auch im ersten Punktspiel? Foto: Christian Klein (FotoKlein) Fingerzeig: Bosniens Neuzugang Branislav Glamocanin vom TuS Makkabi hat in der Vorbereitung seine Torgefährlichkeit schon unter Beweis gestellt. Trifft er für sein neues Team auch im ersten Punktspiel?
Frankfurt. 

Gestern Abend sollte ja eigentlich in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West die Partie des Tabellenzweiten FC Kalbach beim FC Oberstedten über die Bühne gehen, Schneefälle verhinderten dies bekanntlich. Blieb also noch der Sonntag mit zwei Spielen. In Merzhausen sollte Spitzenreiter Spvgg. Oberrad ran, doch daraus wird nun auch nichts: Wie in Oberursel ist ebenfalls im Usinger Stadtteil der Rasenplatz nicht bespielbar.

Klassenleiter Thorsten Bastian hat nicht lange gefackelt und die Begegnungen bereits neu angesetzt. Der Vergleich FC Oberstedten – FC Kalbach soll nun am Mittwoch, dem 7. März (Anstoß 20.30 Uhr), vorgenommen werden. Allerdings nicht in Oberstedten, sondern im Oberurseler Stadtteil Stierstadt (Steinbacher Straße). Denn dort gibt es einen Kunstrasenplatz, und somit dürfte dann auch gekickt werden können.

Für die Partie TuS Merzhausen – Spvgg. Oberrad wurde noch kein künstliches Grün als Alternative ausgedeutet, der Termin des dritten Anlaufs steht aber fest: Am Dienstag, dem 13. März, soll es zwischen beiden Teams endlich um Punkte gehen. Auch hier beginnt es erst um 20.30 Uhr.

Somit ist nur noch ein Frankfurter Duell für den Sonntag übriggeblieben, das allerdings auch stattfinden dürfte. Das Stichwort lautet jedoch nicht Kunstrasen, sondern „rote Erde“. Der SV BKC Bosnien erwartet im Gallus (wohl) auf dem Hartplatz der Sportanlage Ackermannwiese die SG Bornheim/Grün-Weiß. „Wir sind klarer Außenseiter“, unterstreicht Bosniens Sportlicher Leiter Admir Malohodzic vor dem Vergleich mit dem Tabellenvierten, fügt allerdings noch hinzu: „Wir sind aber auch nicht chancenlos.“ Hoffnungen setzen die Verantwortlichen des Tabellenvorletzten, der vom rettenden Ufer bei maximal fünf Absteigern fünf Zähler entfernt ist, dabei auch auf die Neuzugänge Benjamin Arnautovic und Branislav Glamocanin, die sich in der Winter-Vorbereitung schon als Verstärkung erwiesen haben. So erzielte Glamocanin in den Testspielen gegen den FC Schwalbach (5:2) und FV Bad Vilbel II (7:1) insgesamt sieben Tore.

Tino Matijevic, der dritte Neue im Bunde, ist allerdings noch für zwei Begegnungen Rot-gesperrt. Zudem fällt noch Matej Rugle aus (Bänderriss).

Mit Herz und Verstand

Bei der SG Bornheim/Grün-Weiß sind zwar noch einige Akteure angeschlagen, doch das bereitet Trainer Maik Rudolf keine großen Sorgen: „Im Großen und Ganzen war es eine sehr gute Vorbereitung, in der sich die Qualität des Kaders auch in der Breite bestätigt hat.“ Die Bornheimer hatten im letzten Pflichtspiel ein 8:1 beim FC Oberstedten hingelegt. Dazu Rudolf: „Wir werden am Sonntag sehen, was dieses Resultat Wert war. Wir wollen die Situation aber nicht schon nach dem ersten Punktspiel dieses Jahres bewerten. Aber es ist schon eine wichtige Begegnung, bei der wir die Favoritenrolle auch annehmen. Gegen die bisher schwächste Heimmannschaft der Liga, bei denen wir in der vergangenen Runde allerdings 2:4 verloren haben, wollen wir uns mit Herz und Verstand drei Punkte holen.“ Dies ist eigentlich auch notwendig, schließlich haben die Bornheimer den Aufstieg im Visier. Vom FC Kalbach trennen sie nur zwei Punkte, von Tabellenführer Oberrad nur vier. Mit einem Sieg wäre Rudolfs Team erst einmal Zweiter.

Kommen frostfreie Tage?

Spitzenreiter Spvgg. Oberrad hätte ganz gerne gespielt, schließlich stand der Kader fast komplett zur Verfügung. So aber haben nun der angeschlagene Keeper Duje Dragun und Defensivmann George Worchester (muskuläre Probleme) eine Woche mehr Zeit, um sich auszukurieren. Dafür haben die Oberräder ein anderes Problem: Der heimische Kunstrasenplatz ist nach Sturmschäden nicht mehr komplett bespielbar. Somit ist das Heimspiel am kommenden Freitag gegen die FG Seckbach gefährdet. „Das von der Stadtverwaltung beauftragte Unternehmen benötigt vier trockene und frostfreie Tage für die Reparatur“, erläutert der Sportliche Leiter Mario Di Falco die Problemstellung. Das dürfte mit Blick auf die Wetterprognose für die nächste Woche etwas schwierig werden . . .

(ehr,wag)

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