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Fußball: BSC bleibt Kreisoberligist

Von Am frühen Sonntagabend ist nun auch die letzte Entscheidung im Frankfurter Senioren-Fußball gefallen: Der BSC Schwarz-Weiß 19 schaffte mit dem 3:1 (0:1) gegen Germania 94 den Klassenerhalt in der Kreisoberliga.
Packender Zweikampf: Germanias Marcel Izzi hat BSC-Akteur Averil Ringheim ziemlich sicher im Griff. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Packender Zweikampf: Germanias Marcel Izzi hat BSC-Akteur Averil Ringheim ziemlich sicher im Griff.
Frankfurt. 

An der Heddernheimer Brühlwiese konnte sich der FC Croatia ganz auf seine Gastgeberrolle konzentrieren, denn der Vizemeister der Kreisliga A Nordwest stand nach den Spielen gegen den BSC (0:2) und die Germania (5:2) bereits als einer von zwei künftigen Kreisoberligisten fest. Die Sachsenhäuser brauchten einen Sieg mit drei Toren Unterschied, um die A-Klasse Südost noch zu verlassen.

Der Germania blieb also nichts anderes übrig, als von Anfang an zur Attacke zu blasen. Und das tat die Mannschaft von Trainer Hasan Basci, die schnörkellos versuchte, die wendigen Onur und Okan Götürmen einzusetzen – was reichte, um die etwas neben sich stehende BSC-Abwehr in arge Bedrängnis zu bringen. 22 Minuten dauerte es, bis es zum ersten Mal lichterloh im Strafraum des Kreisoberligisten brannte. Innenverteidiger Nadim Ahmed verschätzte sich und hatte Glück, dass der deshalb frei vor Schlussmann Patrick Herrmann auftauchende Cosimo Vasta überhastet abschloss. Eine Minute später schoss Onur Götürmen nach einem weiteren BSC-Schnitzer knapp am Tor vorbei. Und dann „klingelte“ es doch im BSC-Kasten: Okan Götürmen spielte Doppelpass mit Onur und schob überlegt zum 1:0 ein (27.). Kurz darauf köpfte BSC-Verteidiger Julian Davy haarscharf am eigenen Tor vorbei (32.). Die einzige Möglichkeit auf der Gegenseite hatte David Wagner, der mit einem Freistoß aus 25 Metern den Außenpfosten traf (33.). Und dann war schon wieder die Germania an der Reihe, die bei Okan Götürmens Pfostenschuss (42.), seinem Kopfball (45.) und seinem Schuss aus spitzem Winkel (45.+1) reichlich Pech hatte. „Sie haben in der ersten Halbzeit ein Wahnsinns-Tempo gemacht und waren uns in allen Belangen überlegen“, wusste auch BSC-Spielertrainer Selim Aljusevic.

Im zweiten Abschnitt schien es zunächst genauso weiterzugehen. Innenverteidiger Bransilav Tomic köpfte aus drei Metern am Tor des BSC vorbei (46.) und Sascha Held scheiterte per Kopf aus kurzer Distanz an Herrmann (60.). Doch dann fiel der Ausgleich, und damit war der Sturmlauf der Sachsenhäuser abrupt beendet. Ümit Dogan trat einem Freistoß aus 22 Metern außen um die Mauer herum, Panfilo Rattenni wischte den Ball an den Pfosten, bekam ihn aber noch einmal ab und lenkte ihn so über die Torlinie (66.).

Des Trainers Schlusspunkt

Dawit Demeke traf dann aus 16 Metern die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball wohl schon ins Tor sprang – Averil Ringheim drückte ihn vorsichtshalber per Kopf noch ganz ins Netz (79.). Den Schlusspunkt setzte Trainer Selim Aljusevic in seinem letzten Spiel für den BSC mit seinem Treffer aus 16 Metern (86.).

Er will nun erst einmal wieder „nur“ Spieler sein, am liebsten noch einmal in der Hessenliga, wo er in den letzten Jahren mehr als 200 Spiele absolviert hat. „Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist, gerade nach diesem Spiel, in dem wir am Anfang gar nichts hinbekommen haben“, sagte er.

BSC SW 19: Herrmann – Ribeiro Nogueira (44. Krischer), Jakir Ahmed, Nadim Ahmed (46. Tari), Davy – Demeke, Yemane, Alzemin Aljusevic (46. Dogan), Ringheim – Selim Aljusevic – Wagner. – Germania 94: Rattenni – Kutluata, Izzi (88. Heine Poveda), Tomic, Akkas – Vasta, Acquasanta, Held, Ibuofor (63. Semere) – Onur Götürmen, Okan Götürmen. – SR: Paul (Wiesbaden). – Zuschauer: 390.

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