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Fußball: BSC hat viel zu verlieren, FC Croatia kann nur gewinnen

Das erste Spiel der Relegation zur Kreisoberliga Frankfurt findet am heutigen Donnerstag (20 Uhr) auf dem Platz von Frankfurts ältestem Fußballverein VfL Germania 94 statt.
Frankfurt. 

Der Vizemeister der Kreisliga A Südost nimmt auch an der Dreierrunde teil, ist zum Auftakt aber nur Gastgeber. Auf dem Feld stehen sich heute der BSC Schwarz-Weiß 19 und der FC Croatia gegenüber.

Der BSC will seinen Platz in der Kreisoberliga verteidigen, nachdem er dort in seinem Premierenjahr nur Drittletzter geworden ist. Seit der langjährige Hessenligaspieler Selim Aljusevic die Mannschaft im Januar übernommen hat, standen die Eschersheimer nie besser als auf dem viertletzten Tabellenplatz da. Was seine Gründe hat, wie der 32-Jährige meint, der dem Verein schon vor zwei Wochen mitgeteilt hat, dass er für die kommende Saison nicht mehr zur Verfügung steht: „Ich vermisse eine Einstellung zum Fußball, wie ich sie aus meinen früheren Mannschaften kenne. Ich habe zwar gewusst, dass es hier nicht wie in der Hessenliga zugeht, aber dass zum Beispiel die Trainingsbeteiligung so extrem von Lust und Laune abhängig ist, hätte ich nicht gedacht.“

Also will Aljusevic, so er nach einer Untersuchung seiner lädierten Ferse demnächst grünes Licht dafür bekommt, lieber wieder nur Fußballer sein: „Ich will die Erfahrung als Trainer nicht missen, aber wenn es nach mir geht, würde ich lieber wieder nur Kicken.“ In der Relegation will er aber als Spieler und Trainer noch einmal alles für den BSC geben und mit gutem Beispiel vorneweg marschieren: „Ich kenne die Croatia nicht wirklich, aber ich denke auch, dass die richtige Einstellung eine größere Rolle spielt als die Qualität des Gegners.“

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Der FC Croatia wird in Sachen Einstellung definitiv keine Defizite zu beklagen haben. Vier Jahre lang kämpft das Team von Trainer Daniel Konta jetzt schon um den Aufstieg, wurde erst Vierter und dann zweimal Dritter, zuletzt hinter dem BSC. „Man merkt schon, dass im Verein eine gute Stimmung herrscht. Wir waren so oft nah am Aufstieg dran, jetzt haben wir wenigstens die Chance, es in der Relegation zu schaffen, da ist die Vorfreude groß“, erzählt Konta, der von 22 zur Verfügung stehenden Spielern einige nicht berücksichtigen kann: „Wir haben die Qual der Wahl und das wird hart, denn alle sind natürlich heiß darauf dabei zu sein.“

Germania 94 ist erst am Donnerstag in einer Woche im zweiten Spiel erstmals im Einsatz, und zwar gegen den Verlierer des Auftaktspiel auf der Sportanlage des Gewinners (20 Uhr). Sollte die heutige Partie unentschieden enden, wird gleich nach dem Spiel der Gegner der Germania gelost. Letzter Spieltermin ist dann Sonntag, der 11. Juni (Anpfiff erst um 17 Uhr). Es geht zunächst um einen Platz in der Kreisoberliga, steigt KOL-Vizemeister FV Hausen in die Gruppenliga Frankfurt auf, sind es sogar zwei.

(rst)
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