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Verbandsliga Süd: Bad Vilbel nicht zu stoppen

Der FV Bad Vilbel ist derzeit nicht aufzuhalten. Auch bei Germania Ober-Roden setzte sich der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Süd mit 2:1 durch.
Foto: © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com
Frankfurt. 

Türk Gücü Friedberg behauptete im direkten Duell mit Hanau 93 den zweiten Tabellenplatz, während Rot-Weiss Frankfurt II auch bei Rot-Weiß Darmstadt eine Niederlage quittieren musste. Und der SV FC Sandzak kletterte mit dem 2:1 beim bisherigen Tabellenvierten Vatanspor Bad Homburg auf Rang sieben.

Germania Ober-Roden – FV Bad Vilbel 1:2 (0:1). – Lukas Knell war aus Bad Vilbeler Sicht der „Mann des Spiels“, denn er erzielte beide Tore für die Gäste. Das 1:0 markierte er per Dropkick (7.), das 2:0 mit einem platzierten Schuss mit der Innenseite (73.). Dazwischen aber tat sich der Spitzenreiter schwer, was auch an der beherzten Spielweise der Gastgeber lag. „Die haben ein hohes Tempo vorgelegt, gut gepresst und mutig gespielt, das war mal etwas anderes“, lobte sogar Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic. Allerdings habe er sich schon gedacht, dass Ober-Roden irgendwann auch die Kraft verlassen werde. Und so kam es auch. „Ab der 60. Minute haben wir die totale Kontrolle gehabt“, so Mustafic. Das Gegentor in der Nachspielzeit durch David Stemann fiel nicht mehr ins Gewicht.

Rot-Weiß Darmstadt – Rot-Weiss Frankfurt II 5:2 (2:0). – Die jungen Frankfurter zahlten einmal mehr Lehrgeld. Darmstadt hatte bei einem Lattenkopfball von Marvin Deußer noch Pech (27.), ging dann aber durch Petrus Baldus in Führung (40.) und legte durch Christopher Nguyen postwendend nach (41.). „Da haben wir zweimal im Spielaufbau gepatzt, anstatt sicher zu spielen und das 0:0 bis zur Pause zu halten“, bemängelte Gästetrainer Hicham Tahrioui. Jeder Gedanke an eine Wende wurde dann bereits sechs Minuten nach Wiederbeginn vom Tisch gefegt: Stephan Damm traf zum 3:0. Ilias Becker konnte zwar auf 1:3 verkürzen (63.), doch wieder nur fünf Minuten später erzielte Nguyen das 4:1. Michael Adusei erhöhte auf 5:1 (81.), Jong Min Yun traf zum Endstand (85.). „Insgesamt hatten wir keine Mittel, Darmstadt war besser“, räumte Tahrioui ein.

Türk Gücü Friedberg – FC Hanau 93 3:1 (1:0). – Immer wieder Baris Özdemir: Nach seinen fünf Toren beim 6:1 über Rot-Weiß Darmstadt am Samstag brauchte der Goalgetter der Friedberger diesmal nur fünf Minuten, bis er zum ersten Mal erfolgreich war. Zu seinem Freistoßtreffer zum 1:0 trat er aus mehr als 25 Metern an. Und auch danach waren die Gäste brandgefährlich, hatten durch Özdemir und Florian Decise gute Gelegenheiten. Allerdings war inzwischen auch Hanau ins Spiel gekommen und hatte bei Lattentreffern von Kahrmann Damar und Elmir Sekeric zweimal binnen einer Minute Pech (24.). Insgesamt aber war Türk Gücü die gefährlichere Mannschaft, wobei immer wieder Özdemir und Decise für helle Aufregung in der Hanauer Abwehr sorgten. Özdemir gelang mit einem weiteren fulminanten Distanzschuss dann auch das 2:0 (85.), doch nach dem Anschlusstreffer durch Christian Fischer (89.) bahnten sich noch einige spannende Minuten an. Türk Gücü machte aber durch Luki Matondo doch den Sack zu (90.+2). „Das war ein super Spiel von zwei starken Mannschaften, das wir aus meiner Sicht verdient gewonnen haben, weil wir mehr Chancen hatten“, befand Türk Gücüs Trainer Mustafa Fil.

Vatanspor Bad Homburg – SV FC Sandzak 1:2 (0:0). – Der Japaner Itaru Umeda wird mehr und mehr zur Schlüsselfigur im Spiel von Sandzak. In Bad Homburg erzielte er das 1:0 (52.) und war auch sonst an vielen guten Aktionen beteiligt. Shelby Printemps erhöhte auf 2:0 (68.), der Anschlusstreffer der Gastgeber durch Ibrahim El Ouahian kam zu spät (89.).

(rst)
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