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Fußball: Beim FC Croatia fehlt der letzte Pass

Die Spvgg. Fechenheim verlor mit dem 1:4 gegen den FC Tempo auch die Tabellenführung in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt (siehe Extratext).
Den Ball zumindest kurzzeitig aus den Augen verloren haben bei diesem energischem Kopfballduell der Rödel-heimer Marc Berry (rechts) und „Preuße“ Stefano Amore. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Den Ball zumindest kurzzeitig aus den Augen verloren haben bei diesem energischem Kopfballduell der Rödel-heimer Marc Berry (rechts) und „Preuße“ Stefano Amore.
Frankfurt. 

Wegen Unbespielbarkeit des Platzes fielen zwei Partien aus. Die TSG 51 spielt nun am Dienstag gegen die TSG Niederrad (20 Uhr). Der FC Posavina erwartet den TuS Makkabi am Mittwoch (20 Uhr).

Concordia Eschersheim – SG Westend 1:1 (1:1). – Die Concordia hatte spielerisch nicht ihren besten Tag erwischt, ließ sich aber von den sehr aggressiv auftretenden Gästen nicht den Schneid abkaufen. Adrian Mohr traf zum 1:0 (9.). Westend erhöhte nun den Druck. Und die energische Spielweise der Gäste zahlte sich aus – Mirsen Mehmedovic erzielte den Ausgleich (39.). Nach der Pause wurde es hektisch – vor allem Westend fiel durch unnötige Nickligkeiten auf. Als Torschütze Mohr alleine auf SG-Torhüter Hilmo Preljevic zulief, wurde er durch ein Foul gestoppt. Doch anstatt der Roten Karte gab es nur „Gelb“ für den Abwehrspieler der Gäste. In der Schlussphase wurde es unsportlich. Erst sah Concordia-Spieler Marc Scheid die Gelb-Rote Karte (78.), gleichzeitig spuckte abseits des Geschehens Sadat Izberovic einen Eschersheimer an. Dafür gab es die Rote Karte (79.). In der Nachspielzeit musste auch Westends Alen Tahirovic mit „Gelb-Rot“ vom Platz. „Wir haben nicht klein beigegeben, dass hat dem Gegner nicht gepasst“, meinte Concordia-Trainer Roland Stipp.

SC Weiss-Blau – SV Blau-Gelb 5:1 (3:1). – Die Gastgeber waren zu Beginn wohl noch nicht richtig konzentriert, schon nach 42 Sekunden zappelte der Ball im Netz. Ein Mittelfeldakteur der Niederräder spielte einen Rückpass auf Keeper Lukas Steinfels – allerdings zu kurz. Blau-Gelb-Torjäger Sebastian Gäse ging dazwischen und schoss ein. Nach diesem Schock brauchte das Team von Coach Antonio Brenes einige Zeit, um sich zu sortieren. Aus stark abseitsverdächtiger Position traf dann Kapitän Oscar Kosok zum 1:1 (31.). Jetzt dominierten die Niederräder. Steffen Hagemann zog aus 16 Metern ab und ließ Gästetorwart Philipp Schurk keine Chance (36.). Auch beim 3:1 konnte Schurk nur zuschauen: David Brenes passte den Ball von außen punktgenau in die Mitte, Kosok musste nur noch den Fuß hinhalten (44.). Konstantin Schmidt Narischkin (52.) und Daniel Steinkohl (63., Foulelfmeter) erhöhten auf 5:1. „Ein Lob an die Mannschaft, die sich nach dem frühen Rückstand aufgerappelt hat“, bilanzierte Brenes.

FC Croatia – BSC Schwarz-Weiß 19 1:1 (0:0). – Der Tabellenletzte verkaufte sich gut auf dem Heddernheimer Kunstrasen. Zwar hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, aber in der Offensive mangelte es an Durchschlagskraft. Der glitschige Platz stellte die Spieler auch vor technische Probleme. Nach einem Eckball von Vladimir Blazekovic lauerte Daniel Soldo am zweiten Pfosten und hämmerte den Ball volley unter die Latte (60.). Die Freude über die Führung währte aber nicht lange: Als Croatia in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor, schalteten die Gäste schnell um. Eine Flanke verwertete Christoph Gebbers per Kopf zum 1:1 (64.). In der Folgezeit machte Croatia noch einmal ordentlich Druck, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. „Der letzte Pass hat gefehlt“, so Pressesprecher Stanislav Konta.

Viktoria Preußen – Rödelheimer FC 2:1 (0:0). – Bitter für den Sieger: Ohne Einwirkung eines Gegners verdrehte sich Stürmer Oskar Copik sein schon einmal operiertes Knie. Copik wurde ausgewechselt (55.) und ins Krankenhaus gebracht. Im ersten Abschnitt vergaben die Gastgeber beste Chancen. Allein Hassan Taadou tauchte mehrfach alleine vor Gästetorwart Lucas Fleege auf und scheiterte. Bei der einzigen Gästechance reagierte Viktorias Ersatztorhüter Cedric Wohlgemuth glänzend (38.). Nach der Pause waren die Offensivkräfte der „Preußen“ dann treffsicherer. Stefano Amore erzielte das 1:0 (60.), Giuliano Amante legte nach (65.). Danach machten die Gastgeber nur noch das Nötigste und brachten so den Gegner wieder ins Spiel. Einen Pfostenabpraller verwandelte Sayed Hashimi zum 1:2 (83.). „Wir haben es uns selbst schwer gemacht und noch einmal gezittert“, meinte Viktorias Sportlicher Leiter Thomas Mahlau.

(omü)

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