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Beachvolleyball: Bekiersch/Kerzel schaffen es ins Finale

Von Die Anzahl der Beachvolleyball-Turniere sinkt ständig, die Anzahl der Spieler, die gerne im Sand baggern und schmettern, geht ebenfalls zurück. Dennoch kommt es im Terminkalender der hessischen Beachvolleyball-Serie zur Überschneidungen.
Schon wieder Geschichte: Beachvolleyball an der Konstablerwache in Frankfurt. Archivfoto: Klein Foto: Christian Klein Schon wieder Geschichte: Beachvolleyball an der Konstablerwache in Frankfurt. Archivfoto: Klein
Langen. 

Da fragt man sich als Laie, ob das sein muss. An einigen Wochenenden schauen die Beachvolleyballer, zumindest auf hessischer Ebene, total in die Röhre. Und doch fand parallel zur Veranstaltung in Frankenberg, eines der beiden verbliebenen Turniere der höchsten Kategorie A +, auf dem Gelände des SSC-Freizeitcenters in Langen ein Turnier der Kategorie B statt. „Durch Frankenberg haben Spitzenpaare, die auch schon ab und an national spielen, bei uns gefehlt. Aber insgesamt war unser Turnier gut besetzt“, meinte Turnierdirektor Markus Pfahlert.

Für die Kategorie B war das Turnier sogar sehr ordentlich besucht. Bei den Frauen belegten die Favoriten, die Zwillinge Jacqueline und Jeannette Pfeiffer vom Drittligisten SSC Bad Vilbel, nur den dritten Rang. Die eingespielten Hessenmeisterinnen von 2015 unterlagen im Finale dem topgesetzten Paar Caroline Bode/Sinah Graffert (TG Mainz-Gonsenheim) in einem spannenden Match auf Augenhöhe 13:15, 15:4, 11:15.

Das war sicherlich das vorweggenommene Finale. Im tatsächlichen Endspiel behaupteten sich die Routiniers vom Mainzer Regionalligisten gegen ein weiteres Bad Vilbeler Duo, Julia Schwarzlose/Catherine Thornton, mit 15:13, 15:10. Die meisten Punkte gelangen dabei der angriffsstarken Sinah Graffert.

Auch bei den Männern ging der Sieg an die TG Mainz-Gonsenheim. Das ebenfalls schon sehr routinierte Duo Lewis Pullum/Tobias Schenk galt hier allerdings von vornherein als klarer Favorit. Überraschender war da schon die Finalteilnahme von Steffen Bekiersch/Thomas Kerzel vom Regionalligisten Eintracht Frankfurt. Die erstmals zusammen spielenden Frankfurter mussten gleich im ersten Match gegen die Top-Favoriten ran. Das 10:15, 10:15 machten sie mit vier anschließenden Siegen wett. Bei ihrer zweiten Vorstellung hatten sie gegen Krau/Schmidt (Marburg(/Biedenkopf) noch etwas Glück (20:18 im dritten Satz), doch dann steigerten sie sich vom Spiel zu Spiel. Im Endspiel kam es zur Wiederholung des Eröffnungsmatches. Das Resultat war mit 15:10, 15:10 gleich, doch das Spiel stand nun trotz der glühenden Hitze auf einem viel höheren Niveau. Bekiersch griff stark an, doch beim Gegner war das Duo ausgeglichener. Interessanterweise war es nicht der eigentliche Angreifer Pullum (glänzte in der Abwehr), sondern der in der Halle als Zuspieler fungierende Schenk, der mit harten Schmetterschläge die Entscheidung herbeiführte. Im Match um Platz drei standen sich zwei Duos des Oberligisten VC Ober-Roden gegenüber. Ari Nahabet/Jan Romeike besiegten dabei Florian Elbert/Karsten Hahn 15:10, 15:12.

Neu gemischte Teams

Diese vier unterlegen Halbfinalisten werden sich auch am Samstag (ab 9.30 Uhr) gegenüber stehen – beim heimischen Turnier auf der Ober-Rodener Vereinsanlage in der Kapellenstraße. Da geht dieses Quartett aber geschlossen fremd: Nahabet, der gleichzeitig Turnierorganisator ist, spielt mit dem Beach-Spezialisten Sven Kohoutek (JSK Jügesheim). Romeike bekommt als Partner den über viel Spielwitz verfügenden Eintracht-Außenangreifer Steffen Bekiersch, der schon Mal Beach-Hessenmeister war. Hahn spielt mit Marcel Eberius von der TG Rüsselsheim. Und Elbert wählte als seinen Partner Simon Lieb vom TV Mömlingen.

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