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Verbandsliga Süd: Bereit für die wilde Fahrt

Von Der FV Bad Vilbel nimmt einen neuen Anlauf in der Fußball-Verbandsliga Süd und empfindet dabei auch nach zwei dritten Plätzen höchstens positiven Druck.
Wild und gefährlich: Vilbels Kapitän Nuh Uslu im Zweikampf mit Kalbachs Erik Wille. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Wild und gefährlich: Vilbels Kapitän Nuh Uslu im Zweikampf mit Kalbachs Erik Wille.
Bad Vilbel. 

Nach bescheidenen Jahren hat sich der FV Bad Vilbel wieder in der Spitzengruppe der Verbandsliga Süd etabliert, den Sprung in die Aufstiegsrunde aber zweimal knapp verpasst. Und trotzdem hat sich das Team von Trainer Amir Mustafic für seinen technisch wie taktisch starken Fußball Anerkennung verdient.

Am gestrigen Freitag startete Bad Vilbel in die Vorbereitung auf die neue Saison. „Ich habe das Gefühl, wir sind die Letzten, bei denen es wieder los geht, aber ich finde, die Jungs haben sich eine Pause verdient“, sagt Mustafic. Große Enttäuschung über den dritten Platz hätten er und sein Team nicht mit in die Sommerpause genommen, stellt er klar: „Wir haben nach der Winterpause super Leistungen gebracht und ich bin stolz auf die Mannschaft. Dass es nicht für die Aufstiegsrunde gereicht hat, spricht auch für Ginsheim und Neu-Isenburg, die es ja letztlich verdient in die Hessenliga geschafft haben.“

Mit Angreifer Ugur Erdogan vom Ligakonkurrenten SG Bruchköbel hofft man in Bad Vilbel auf noch mehr Durchschlagskraft. „Er hat keine ganz tolle Saison hinter sich, ist aber normaler Weise für viele Tore gut und top motiviert“, so Mustafic. Markus Hofmeier und Kristian Leonhardt kommen vom Absteiger FC Kalbach. Hofmeier war nicht einmal 18 Jahre alt, als er sein erstes von zwei Zweitligaspielen für den FSV Frankfurt machte, spielte außerdem für die Bornheimer in der Regionalliga und beim FC Eschborn in der Hessenliga. Leonhardt war ebenfalls Jugendspieler beim FSV und sammelte in Wetzlar, Fernwald und Urberach reichlich Hessenliga-Erfahrung. Hinzu kommen auch noch die bisherigen A-Jugendspieler Ivan Dramac und Krystian Palcewski

Die Abgänge sind laut Mustafic allesamt zu verkraften, ging doch kein Spieler, den er unbedingt halten wollte. Hendrik Horvatinovic wechselt zum Gruppenligisten FG Seckbach. Auch Surafel Arefe, der es immerhin auf 16 Einsätze gebracht hatte, legte Mustafic nahe, sich eine neuen Verein zu suchen. Gleiches gilt für Domagoj Filipovic und Maximilian Waas, der erst vor einem halben Jahr vom Absteiger Germania Großkrotzenburg gekommen war. Sie alle werden Ihr Glück also anderswo suchen.

Und was ist nun drin für den FV Bad Vilbel? „Wir haben keinen Druck, niemand im Verein verlangt von uns den Aufstieg oder einen bestimmten Tabellenplatz“, stellt der Coach fest. Aber klar, Mannschaft und Trainer wollen wieder oben mitspielen – und zwar diesmal von Anfang an. „Wir sind eine relativ eingespielte Truppe, was ja nicht gerade ein Nachteil sein dürfte. Ich denke, dass wir diesmal nicht unbedingt Außenseiter sind, sondern uns die anderen Mannschaften auf der Rechnung haben“, sagt Mustafic – und hält das durchaus für ein gutes Zeichen: „Dieses Ansehen haben wir uns schließlich erarbeitet.“ Allerdings sei man noch lange nicht Favorit, bloß weil man kein Außenseiter ist: „Es gibt nach wie vor einige sehr gute Mannschaften in dieser Liga, das wir wieder eine wilde Fahrt.“

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